Wie aber werden sie Hören?

Eine Empfehlung zu dem obigen Buch von Ken Ham und das Schöpfungsevangelium vorgestellt

Gemeindefremde Menschen lassen sich nicht mehr zu Evangelisationen einladen. Die Kluft zwischen der christlichen Gemeinde und der Gesellschaft wird immer größer. Es gelingt nicht mehr wie früher die Menschen dieser Welt für das Evangelium zu erreichen.

Die Gemeinden nehmen das Desinteresse wahr. Sie versuchen die Menschen dadurch zu erreichen indem sie das Wort Gottes abschwächen und Entertainment anbieten, was die Gemeinde der Welt ähnlicher macht. Und manchmal wird die Welt in die Gemeinde geholt.

 

In Apostelgeschichte 2 und 27 begegnen uns zwei Sorten von Menschen.

In Kapitel 2 waren die Zuhörer Juden, Proselyten oder an den alleinigen Gott interessierte. Sie hatten jedes Vorwissen über

      • die Schöpfung,
      • einen Schöpfergott der der Gesetzgeber ist und sagt was richtig und was falsch ist,
      • den Sündenfall und
      • das der Tod die Strafe für Sünde ist und es deshalb das Sühneopfer gab.

Da diese Menschen das nötige Grundwissen hatten, konnte Petrus gleich zum Kernpunkt des Evangeliums kommen und ihnen erläutern dass Jesus Christus der Messias ist, den sie gekreuzigt hatten.

In Kapitel 27 hatte es Paulus mit Heiden zu tun die keinerlei Grundlagen hatten.

      • Sie glaubten nicht an einen Schöpfergott wie die Juden.
      • Sie hatten nicht die Heiligen Schriften.
      • Sie hatten keinerlei Kenntnis über den Sündenfall.

Daher musste Paulus seine Predigt bei der Schöpfung und ihrem Erschaffer beginnen.

Ken Ham sieht das Problem, dass die heutige westliche Welt die christliche Grundlagen verloren hat. Früher waren die Menschen wie die Juden, weil die Gesellschaft noch christlich geprägt war. Aber mittlerweile sind sie wie die Griechen geworden.
Die Hauptursache sieht er in der Evolutionstheorie die überall gelehrt wird und die ihre schädlichen Auswirkungen auf die Gesellschaft hat.
Die Evolutionstheorie steckt bei den Menschen im Hinterkopf als wäre sie eine echte Wissenschaft.
Entsprechend wird die Bibel mit ihrer christlichen Ethik verworfen und der Humanismus gefördert.

 

 

Daher sollten die Gemeinden bei der Evangelisation einen Weg beschreiten, der sich Schöpfungsevangelisation nennt.
Dies mussten bereits auch Missionare von New Tribes Mission (heute ethnos360) lernen.

Schöpfungsevangelisation bedeutet dass man bei der Evangelisation ganz beim Anfang der Schöpfung beginnt.

Wozu hat uns Gott geschaffen?
Wie ist die Sünde in die Welt gekommen?
Usw.

Wie wollen die Menschen den Sühnetod am Kreuz verstehen, wenn sie nicht wissen woher die Sünde kommt und wie sie in die Welt kam?
Wie sollen die Menschen wissen was es bedeutet mit Gott versöhnt zu sein, wenn sie nicht wissen was für eine Gemeinschaft der Mensch mit Gott verloren hat?
Wie sollen die Menschen Jesus Christus als den versprochenen Erlöser begreifen, wenn sie Gottes Versprechen am Anfang nicht kennen.
Usw.

Weiter geht Ken Ham auch auf folgende Probleme ein:
Die Gemeinden sind damit die beschäftigt die Auswirkungen der Evolutionstheorie zu bekämpfen, anstatt die Evolutionslehre an sich.

Es gibt Christen, Gemeinden, Bibelschulen und andere Werke, die passen sich dem Evolutionsgedanken an und versuchen ihn in Einklang mit der Bibel zu bringen.
Sie sehen den Anfang der Bibel als eine Metapher, eine bildliche Darstellung, ein Sinnbild oder als ein Gleichnis. Aber nicht als einen wortwörtlichen geschichtlichen Bericht.

Diese Denkweise verursacht aber einen großen Schaden, den Ken Ham auch näher beschreibt.

Auf  Seite 184 möchte ich einen Ausschnitt als Beispiel einfügen:

In dem großartigen Buch des Propheten Jesaja finden wir eine ernüchternde Wahrheit: „Ich will aber den ansehen, der demütig und zerbrochenen Geistes ist und der zittert vor meinem Wort“ (Kap. 66,2). Gott sagt uns hier höchstpersönlich, dass die Person, die der Heiligen Schrift mit der ihr gebührenden Ehrfurcht begegnet, feststellen wird, dass sie dem Herrn wohlgefällig ist. Wenn wir Gott, den Schöpfer, wahrhaft fürchten, dann wird uns bewusst, dass wir keinerlei Recht haben, Sein Wort irgendwie zu verändern. Leider wird dies in christlichen Kreisen sehr oft getan. Weil sie irrtümliche Auffassungen von Menschen zur Bibel hinzugefügt hat, hat die Gemeinde viel von ihrer Schlagkraft eingebüßt. Der erste falsche Schritt war die Neu-Interpretation von 1.Mose; dann bemerkten viele Menschen unsere Heuchelei, räumten die Gemeindebänke und verließen die Bibelkreise, um Sinn in anderen Religionen und anderen Herausforderungen zu finden.

Gegen Ende des Buches gibt es aber ein ganzes Kapitel voller ermutigender Zeugnisse, wie Menschen, durch die Schöpfungslehre und der Aufklärung was die Evolution wirklich ist, zum Glauben gefunden haben.

Erhältlich ist dieses Buch hier:

Deutschland
CMV Hagedorn, Im Huferfeld 10
40468 Düsseldorf, +49 (0) 5261-971 57 48
https://cmv-duesseldorf.de/

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