Die 7 Wunder des Vulkans St. Helens

Blickt er die Erde an, so bebt sie; berührt er die Berge, speien sie Rauch          (Ps 104,32; NeÜ)

Einleitung:
Wegen dem Ausbruch des Vulkans Mount St. Helens am 18.Mai 1980 fanden in der näheren Umgebung ganz besondere Ereignisse statt. Wir nennen sie „Wunder“ wegen ihrer Ehrfurcht gebietenden Großartigkeit. Mehr noch, wir sind davon überzeugt, dass diese Wunder eine Botschaft Gottes sind, welche die Menschen an den kurzen Zeitraum erinnern sollen, in dem Er die Welt erschaffen hat.
Denn es fanden Ereignisse in der Natur statt, wo vorher Wissenschaftler gedacht hatten, dass dafür über 10.000 bis 300 Millionen Jahre nötig wären.

 

Quelle: Tyler ser Noche | Public Domain Mark 1.0

1. Ein Berg verändert sich in neun Stunden bis zur Unkenntlichkeit.
Der Vulkan Mount St. Helens wurde wegen seiner Schönheit bewundert (siehe oben). In Form eines Kegels und schneebedeckt überragte er tiefe, waldbedeckte Schluchten, mit einem kristallklaren See nach Norden hin. Im März 1980 begann Magma im Berg aufzusteigen und ihn zu spalten. Am 18.Mai, morgens um 8:32 Uhr, wurde der nördliche Abhang durch ein mächtiges Erdbeben in die tieferliegenden Täler gerissen, sodass der Druck sich auf der Nordseite in einer seitlichen Explosion entlud. Diese erste, acht Minuten lang währende Explosion zerstörte 590 Quadratkilometer Wald.

150 Jahre lang haben Erdkundler (Geologen) gedacht, dass Naturkatastrophen insgesamt eher unbedeutend sind in der geologischen Geschichte der Erde.

Die enormen Veränderungen in der näheren Umgebung, die durch den neunstündigen Ausbruch eines kleinen Vulkans verursacht wurden, hätten nach deren Vorstellung eine Million Jahre benötigt.

 

2. Schluchten entstehen in fünf Monaten.
In den auf den Ausbruch folgenden fünf Monaten formten sich zwei Schluchten mit einer Ausdehnung von ungefähr 1,4 x 3,2 Kilometern.

Quelle: Jessica Navarro | Public Domain Mark 1.0

Schulbücher behaupten, dass die spektakulärste Schlucht der Welt, der Grand Canyon, in einem Zeitraum von über hundert Millionen Jahre gebildet wurde. Inzwischen glauben einige Wissenschaftler aber, dass der Grand Canyon sich sehr schnell bildete, ganz ähnlich wie die Schluchten beim Vulkan Mount St.Helens.

 

3. Ödland bildet sich in fünf Tagen.
Im Südwesten der Vereinigten Staaten und in South Dakota gibt es Ödland (siehe Bild unten). Es findet sich dort, wo über Felsstrukturen liegendes, loses Material ausgewaschen, weggespült und abgetragen wurde, und eine zerklüftete, aber malerische Landschaft hinterließ.
Die bisherige Standarderklärung ist, dass Wasser über Jahrhunderte hinweg die losen Materialien weggewaschen hat, und die alleinstehenden, emporragenden Felsen zurückgelassen wurden.

 

Am Vulkan Mount St. Helens trug der abrutschende Hang riesige Mengen an Eis und Schnee mit sich und begrub sie im tiefen, nördlich gelegenen Tal. Darüber legte sich dann Asche, die 290 Grad Celsius heiß war. Die brachte das Eis schnell zum Schmelzen und blitzartig zum Verdampfen. Durch diese Explosion von Dampf entstanden Vertiefungen mit fast senkrechten Wänden, die aber dann unter der Wirkung der Schwerkraft einstürzten.

Dadurch entstanden so genannte „Dampf-Explosions-Krater“, besser: Pseudokrater (bis zu 40 Meter tief). Es entstand ein „Rinnen- und Rilleneffekt“, der typisch für Ödland ist, wie man es im Südwesten der Vereinigten Staaten und in South Dakota  vorfindet. Also keine Jahrhunderte, sondern nur eine sehr kurze Zeit! Die großen Ödlandgegenden in den Vereinigten Staaten könnten folglich auch durch Naturkatastrophen und durch vulkanische Aktivität entstanden sein.

4. Übereinandergelagerte Schichten bilden sich in drei Stunden.
Am 12.Juni 1980 verursachte eine dritte größere Explosion eine Schichtenbildung von 8 Metern Dicke, die Erstaunen hervorrief.
Traditionell erklärte man, dass aufeinanderfolgende Schichten lange Zeiträume zu ihrer Entstehung benötigen; doch hier bildeten sich, vor allem nachts zwischen 21 und 24 Uhr, über 100 Schichten.

Ähnlich dünne Schichtbildung findet man beim Tapeats-Sandstein im Grand Canyon.

Die ursprüngliche Lehre behauptet, dass sich diese Schichten durch langsame und kontinuierliche Sedimentation über lange Zeiträume bildeten.

Der Vulkan zeigte, dass sich solche Formationen schnell bilden können. Eine globale Überflutung könnte den Tapeats-Sandstein auch beim Grand Canyon in kurzer Zeit gebildet haben.

 

5. Ein Fluss-System formt sich in neun Stunden.
Der Erdrutsch vom 18. Mai 1980 hatte den zum nahe liegenden See „Spirit Lake“ führenden Fluss und auch die Autostraße um durchschnittlich 50 Meter tief begraben. Auch die meisten anderen Abflüsse im ca. 59 Quadratkilometer umfassenden Gebiet wurden begraben und die Mündung des Tales wurde dadurch verschlossen. Über 22 Monate hinweg hatte das Wasser keinen festgelegten Weg zum Pazifischen Ozean.
Dann, am 19. März 1982, wurde durch einen weiteren Ausbruch eine große Schneemasse, die sich im Krater über den Winter hinweg angesammelt hatte, geschmolzen. Das mit losem Material vermischte Wasser verursachte durch die Schwerkraft an den Abhängen des Berges einen enormen Schlammfluss. In neun Stunden, ohne dass jemand dabei zusah, grub der Schlammfluss ein kompliziertes System von Kanälen über weite Teile des Tales und öffnete wieder den Weg zum Pazifischen Ozean. Unter den Kanälen waren mindestens drei Schluchten, die 30 Meter tief waren. Eine von ihnen erhielt den Spitznamen „Little Grand Canyon“, da diese Schlucht wie ein kleines Modell des Grand Canyon aussieht.
Eine große Menge an Wasser (mit Schlamm) kann also schnell das erzeugen, wofür eine kleine Menge an Wasser (oder Schlamm) eine „Ewigkeit“ benötigt.
Erdkundler (Geologen), welche die Evolutionstheorie unterstützen, dachten, dass es zum Beispiel für die Bildung der 41.000 Quadratkilometer großen „Channeled Scablands“ im Osten Washingtons (siehe Bild), eine sehr lange Zeit gebraucht hatte.
Nun aber müssen sie sich eingestehen, dass dies nicht der Fall sein muss.

Durch Naturkatastrophen lassen sich die großen, durch zerstörende Wirkung von fließendem Wasser, gebildeten Landschaftsformen auf der Erdoberfläche am Besten erklären.
Und die Überlieferungen von fast 300 Völkern erzählen von einem Ereignis, welches dies  vollbringen konnte – die große Flut zur Zeit Noahs.

6. Sinkende Holzstämme sehen nach nur zehn Jahren wie urzeitliche Wälder aus.
Eine Million Bäume wurden am Tag des Hauptausbruches in den See Spirit Lake geschwemmt. Im Laufe der Jahre saugten sie sich mit Wasser voll, und sanken teilweise nach und nach auf den Boden des Sees.

Quelle: Graphic Credit: Theresa Valentine / US Forest Service

 

Dichtes Wurzelholz war noch bei vielen Baumstämmen vorhanden. Einige Stämme sanken in aufrechter Stellung auf den Grund, und ihre Wurzeln waren bald bedeckt. Damit sieht es so aus, als seien sie dort, wo sie sich jetzt befinden, gewachsen und gestorben, ein Wald über dem anderen, über lange Zeiträume hinweg.
Solche Formationen findet man auch an anderen Orten.
Zum Beispiel im Yellowstone Nationalpark oder beim Specimen Ridge, einem Gebirgskamm in Wyoming. Dort fand man 27 Schichten übereinander, und Wissenschaftler dachten, dass dort 27 Wälder gewesen wären.
D.h. ein Wald verschwindet im Laufe der Zeit und darüber wächst dann der nächste Wald, usw.
Man dachte auch, dass die unterste Schicht 50 Millionen Jahre alt sei.

Diese angeblich 50 Millionen Jahre alte Formation kann sich also in einigen wenigen Jahren gebildet haben, zuzüglich der Zeit, die für die Versteinerung der Stämme nötig ist (vielleicht 100 bis 1000 Jahre).

7. Ein neues Modell für schnelle Kohlebildung.
Dr. Steven Austin schrieb seine Doktorarbeit an der Penn State University über ein neues Modell der Kohlebildung, das auf seinen Untersuchungen eines Kohlefeldes in Kentucky basiert.

Während Geologen über 100 Jahre lang ein Torfmoor-Modell verwendeten, um die Kohlebildung zu erklären, führte Austin an, dass diese Erklärung nicht passt, da Kohle eine grobe Struktur wie Baumrinde hat, und nicht eine feine Struktur wie Torfmoor.

Torfmoor enthält Wurzelmaterial; dieses ist in der Kohle nicht enthalten. Torfmoor befindet sich im Allgemeinen über einer Erdschicht; Kohle befindet sich oft über einer Felsschicht. Auch kennt man kein Torfmoor, das teilweise in Kohle übergegangen ist.

Quelle: Mosbrucker Adam | Public Domain Mark 1.0

Dr.Austin entwickelte ein Modell für Kohlebildung:
+ Überschwemmungskatastrophe
+ Verhedderte Bäume, die auf dem Wasser Matten bilden (siehe Bild)
+ Baumrinde, die auf den Grund sinkt
+ Von einem Vulkan kommen durch Aktivität Wärme und Druck
= Kohlebildung

Nur zehn Monate später brach der Vulkan Mount St. Helens aus und durch diese Katastrophe wurden alle Bedingungen für Kohlebildung erfüllt.

Ein weiteres Modell für Kohlebildung ist seit 1983 bekannt. Wissenschaftler in den USA hatten herausgefunden, dass sich aus Lignin (Holz besteht zu 20-30% aus Lignin) in Gegenwart von Tonerde und bei einer Temperatur von 150 Grad bereits nach 2 Wochen Kohle bildete.

Anstatt in Millionen von Jahren, kann sich Kohle in wesentlich kürzerer Zeit bilden.
Die gängigen Bücher lehren, dass die Kohle in der Karbonzeit vor etwa 350 Millionen Jahren entstand.
Durch logisches Überlegen müssen wir aber zu dem Schluss kommen, dass die biblische Sintflut mit ihrer Überschwemmungskatastrophe alle Bedingungen für Kohlebildung erfüllt.

 

Was haben schwimmende Holzmatten mit der Sintflut Noahs zu tun? – Dr. Steve Austin

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Eine von © 3Sat | 2010 herausgegebene Dokumentation: Mount St.Helens – Der Vulkan lebt

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Hier folgt die ausführlichere Version des obigen Artikels “Die 7 Wunder des Vulkan St.Helens”:

Einleitung:

Die 7 Wunder, die unten zusammengefasst sind, sind sieben geologische Phänomene, die ein Ergebnis vulkanischer Aktivität und Folgeprozesse während der ’80er Jahre sind, und die im „Mount St. Helens Creation Information Center“ vorgestellt werden. Da sie im Verlaufe einer kurzen Zeit geformt wurden, stellen sie die Evolutionstheorie in Frage, welche für solche Formationen lange Zeiträume veranschlagt. Wir nennen sie „Wunder“ wegen ihrer Ehrfurcht gebietenden Großartigkeit. Mehr noch, wir sind davon überzeugt, dass diese Wunder eine Botschaft Gottes sind, welche die Menschen an die kurzen Zeiträume erinnern, in denen Er die Welt erschaffen hat.

  1. Ein Berg verändert sich in neun Stunden bis zur Unkenntlichkeit.

Der Vulkan Mount St. Helens wurde bewundert als der schönste der Cascade-Berggipfel. Kegelförmig und schneebedeckt überragte er tiefe, waldbedeckte Schluchten, mit einem kristallklaren See nach Norden hin. Im März 1980 begann Magma im Berg aufzusteigen und ihn zu spalten. Am 18.Mai, morgens um 8:32 Uhr, wurde der nördliche Abhang durch ein mächtiges Erdbeben in die tieferliegenden Täler gerissen, sodass der Druck sich auf der Nordseite in einer seitlichen Explosion entlud. Diese erste, acht Minuten lang währende Explosion zerstörte 590 Quadratkilometer Wald.

Der Vulkanausbruch dauerte bis zum Abend, wobei die Energie von umgerechnet 20.000 Atombomben des über Hiroshima abgeworfenen Typs frei wurde. In diesen neun Stunden verschwand das obere Viertel und das gesamte Zentrum des Berges und hinterließ einen riesigen, gähnenden Krater in der Form eines Hufeisens. Tiefe Schluchten wurden aufgefüllt, 85 Meter Gestein wurden auf den Grund des Sees geschleudert, und der von der Nord- und Nordwestseite des Berges gespeiste Fluss wurde unter einer im Schnitt 50 Meter dicken Schicht von Gestein begraben. In nur neun Stunden wurde die Gegend zu einer hässlichen, leblosen „Mondlandschaft“.

150 Jahre lang haben Geologen die Rolle von Naturkatastrophen in ihren Theorien über geologische evolutive Prozesse als unbedeutend betrachtet. Doch die enormen geologischen Veränderungen, die durch den neunstündigen Ausbruch eines kleinen Vulkans verursacht wurden, hätten nach deren Vorstellung eine Million Jahre von allmählichen Veränderungen benötigt.

 

  1. Schluchten entstehen in fünf Monaten.

In den auf den Ausbruch folgenden fünf Monaten formten sich zwei Schluchten durch Schlamm- und pyroklastische Ströme, welche Abflüsse des Kraters bildeten, mit einer Ausdehung von ungefähr 1,4 x 3,2 Kilometern.

Der Hauptabfluss, „Step Canyon“, ist bis zu 230 Meter tief. Östlich davon befindet sich „Loowit Canyon“. Beide Schluchten schneiden 30 Meter tief in den Fels ein. Durch beide fließen Flüsse. Eine typische Behauptung der Evolutionstheorie ist, dass ein Fluss im Verlaufe riesiger Zeiträume allmählich eine Schlucht formt. In diesem Falle wissen wir, dass die Schluchten sich schnell bildeten; danach erst begannen die Flüsse durch sie zu fließen. Schulbücher behaupten, dass die spektakulärste Schlucht der Welt, der Grand Canyon, durch Flusserosion über hundert Millionen Jahre hinweg gebildet wurde. Inzwischen glauben allerdings einige Wissenschaftler, die auf geologische Erosion spezialisiert sind, dass der Grand Canyon sich schnell bildete, wie auch die Schluchten am Vulkan Mount St. Helens.

 

  1. Ödland bildet sich in fünf Tagen.

Ödland-Topographie gibt es im Südwesten der Vereinigten Staaten und in South Dakota. Es findet sich dort, wo über Felsstrukturen liegendes loses Material erodiert wurde und eine zerklüftete, aber malerische Landschaft hinterließ. Die konventionelle Standarderklärung ist, dass Wasser über Jahrhunderte hinweg die losen Materialien weggewaschen hat, und die allein stehenden, emporragenden Felsen zurückgelassen wurden.

Am Vulkan Mount St. Helens trug der abrutschende Hang riesige Mengen an Eis und Schnee mit sich und begrub sie im tiefen, nördlich gelegenen Tal. Im Verlauf eines Tages wurden auch 10 Meter 290 Grad Celsius heiße Aschelagen darüber abgelagert, die das Eis schnell zum Schmelzen brachten und es blitzartig verdampften. Dies ist derselbe Vorgang, den tagsüber Explosionen im Innern des Berges verursachten: Wasser dehnt sich auf das 1700 fache Volumen aus, wenn es in Dampf umgewandelt wird. Wenn dies plötzlich geschieht, findet eine Explosion statt. Schließlich wurde durch derartige Explosionen das gesamte Wasser aufgebraucht.

Durch die über dem begrabenen Eis und Schnee liegende heiße rote Asche kam es zu einer blitzartigen Umwandlung von geschmolzenem Eis zu Dampf. Dadurch entstanden so genannte „Dampf-Explosions-Krater“, besser: Pseudokrater (bis zu 40 Meter tief). Sie hatten fast senkrechte Wände, stürzten aber unter der Schwerkraft ein, und ein „Rinnen- und Rilleneffekt“ entstand, ein typisches Merkmal der Ödland-Topographie. Die großen Ödlandgegenden in den Vereinigten Staaten können also auch durch Naturkatastrophen und durch vulkanische Aktivität entstanden sein.

 

  1. Übereinandergelagerte Schichten bilden sich in drei Stunden.

Am 12.Juni 1980 verursachte eine dritte größere Explosion eine Schichtenbildung von 8 Metern Dicke, die bei Geologen Erstaunen hervorrief. Traditionell erklärte man, dass aufeinander folgende Schichten lange Zeiträume zu ihrer Entstehung benötigen; doch hier bildeten sich, vor allem nachts zwischen 21 und 24 Uhr, über 100 Schichten. Während über dem Berg eine Gaswolke schnell 15 Kilometer emporstieg, begann Welle auf Welle von pyroklastischen Strömen (Glutwolken-Ströme) aus dem Krater zu quellen und den Nordhang herunterzufließen, und das darunter liegende Tal mit einer Schicht nach der anderen zu bedecken. Mit einer Mächtigkeit (Schichtendicke) von einem Bruchteil eines Zentimeters bis zu über einem Meter, dauerte die Entstehung einer Schicht von ein paar Sekunden bis zu einigen Minuten.

Der Geologe Dr. Steven Austin beschrieb diese pyroklastischen Ströme als einen am Boden haftenden, flüssigen, turbulenten Schlamm aus feinem vulkanischem Staub. Die Ströme flossen am Bergabhang mit der Geschwindigkeit eines Hurrikans herab und hinterließen Ablagerungen mit einer Temperatur von 500 Grad Celsius. Man würde erwarten, dass diese Ablagerungen homogen und gut vermischt seien. Bemerkenswerterweise aber bildeten sich aus dem mit hoher Geschwindigkeit fließenden Schlamm vollkommen voneinander getrennte Schichten aus groben und feinen Partikeln. Solche Vorgänge folgen denselben hydrodynamischen Gesetzen, die man auch im Sedimentationsbecken im Labor zeigen kann!

Ähnlich dünne Schichtbildung findet man beim Tapeats-Sandstein im Grand Canyon. Die konventionelle Lehre behauptet, dass sie sich durch langsame und kontinuierliche Sedimentation über lange Zeiträume bildete. Doch sowohl der gashaltige Schlamm, der die Schichten am Vulkan Mount St. Helens bildete, als auch der wasserhaltige Schlamm, der die Schichten des Tapeats-Sandsteins formte, gehorchen wahrscheinlich denselben physikalischen Gesetzen. Der Vulkan zeigte, dass sich solche Formationen schnell bilden können. Eine globale Überflutung könnte den Tapeats-Sandstein in kurzer Zeit gebildet haben.

 

    1. Ein Fluss-System formt sich in neun Stunden.

Der Erdrutsch vom 18. Mai 1980 hatte den zum „Spirit Lake“ führenden Fluss und auch die Autostraße um durchschnittlich 50 Meter tief begraben. Auch die meisten anderen Abflüsse im Gebiet des Oberen „Toutle Valley“ mit ca. 59 Quadratkilometern wurden begraben und die Mündung des Tales war dadurch verschlossen. Über 22 Monate hinweg hatte das Wasser keinen festgelegten Weg zum Pazifischen Ozean.

Dann, am 19. März 1982, wurde durch einen weiteren Ausbruch eine große Schneemasse, die sich im Krater über den Winter hinweg angesammelt hatte, geschmolzen. Das mit losem Material vermischte Wasser verursachte durch die Schwerkraft an den Abhängen des Berges einen enormen Schlammfluss. In neun Stunden, ohne dass jemand dabei zusah, grub der Schlammfluss ein kompliziertes System von Kanälen über weite Teile des Tales und öffnete wieder den Weg zum Pazifischen Ozean. Unter den Kanälen waren mindestens drei Schluchten, die 30 Meter tief waren. Eine von ihnen erhielt den Spitznamen „Little Grand Canyon“ („Der kleine Grand Canyon von Toutle“), da diese Schlucht wie ein Modell des Grand Canyon im Maßstab 1:40 aussieht.

Eine große Menge an Wasser (mit Schlamm) kann also schnell das erzeugen, wofür eine kleine Menge an Wasser (oder Schlamm) eine „Ewigkeit“ benötigt.

Geologen, welche die Evolutionstheorien unterstützen, haben für die Bildung der 41.000 Quadratkilometer großen „Channeled Scablands“ im Osten Washingtons große Zeitspannen veranschlagt. In den ’70er Jahren bestätigten sie aber schließlich, dass diese riesigen Gebiete, die das „Grand Coulee“ enthält, infolge einer Naturkatastrophe zum Großteil innerhalb von zwei Tagen gebildet wurden.

Durch Naturkatastrophen lassen sich die großen, durch Erosion gebildeten Landschaftsformen auf der Erdoberfläche am Besten erklären. Und die Überlieferungen von fast 300 Völkern erzählen von einem Ereignis, welches dies vollbringen konnte – die globale Überflutung  zur Zeit von Noah..

 

  1. Sinkende Holzstämme sehen nach nur zehn Jahren wie urzeitliche Wälder aus.

Eine Million Bäume wurden am Tag des Hauptausbruches in den Spirit Lake geschwemmt. Im Laufe der Jahre saugten sie sich mit Wasser voll, und sanken teilweise nach und nach auf den Grund. Dichtes Wurzelholz war noch bei etwa 10% der Stämme vorhanden. Einige Stämme sanken in aufrechter Stellung auf den Grund, und ihre Wurzeln waren durch den andauernden Sedimentzufluss bald bedeckt. Es sieht so aus, als seien sie dort, wo sie sich jetzt befinden, gewachsen und gestorben, ein Wald über dem anderen, über lange Zeiträume hinweg.

Solche Formationen findet man auch an anderen Orten, darunter „Specimen Ridge“ im Yellowstone Nationalpark. Dort fanden Geologen Wälder, die in 27 Schichten übereinander „wuchsen“, und schlossen daraus, dass man hier 27 aufeinander folgende Wälder vorfand. Das Hinweisschild bei „Specimen Ridge“ war Ausdruck ihrer wohl falschen Deutung. Man las dort: „Auf den vulkanischen Felsen, aus denen die Berge bestehen, sind 27 unterschiedliche Schichten von fossilen Wäldern begraben, die dort vor 50 Millionen Jahren wuchsen.“

Heute weiß man es besser, und das Schild ist mittlerweile verschwunden. Die Wissenschaftler sahen ein, dass das „Spirit Lake“-Phänomen auch „Specimen Ridge“ erklärt. Die Bäume trieben auf einem See, saugten sich mit Wasser voll, und sanken im Laufe der Zeit auf den Grund, so dass es den Anschein hatte, dass eine Vielzahl von Wäldern übereinander gewachsen war. Die Formation von 50 Millionen radiometrischen Jahren könnte sich also in einigen wenigen Jahren gebildet haben, zuzüglich der Zeit, die für die Versteinerung der Stämme nötig ist (vielleicht 100 bis 1000 Jahre).

 

  1. Ein neues Modell für schnelle Kohlebildung.

Dr. Steven Austin schrieb seine Doktorarbeit an der Penn State University über ein neues Modell der Kohlebildung, das auf seinen Untersuchungen eines Kohlefeldes in Kentucky basiert. Während Geologen über 100 Jahre lang ein Torfmoor-Modell verwendeten, um die Kohlebildung zu erklären, führte Austin an, dass diese Erklärung nicht passt, da Kohle eine grobe Struktur wie Baumrinde hat, und nicht eine feine Struktur wie Torfmoor. Torfmoor enthält Wurzelmaterial; dieses ist in der Kohle nicht enthalten. Torfmoor befindet sich im Allgemeinen über einer Erdschicht; Kohle befindet sich oft über einer Felsschicht. Auch kennt man kein Torfmoor, das teilweise in Kohle übergegangen ist.

Austin entwickelte ein Modell von schwimmenden Matten: Eine Überschwemmungskatastrophe schwemmte tausende von Quadratkilometern an Wald weg, wobei die miteinander verdrifteten und verhedderten Bäume sog. Matten bildeten. Diese Matten trieben auf einem Ozean über Kentucky und stießen gegeneinander, sodass die Baumrinde auf den Grund sank. Nachfolgende vulkanische Aktivität stellte Wärme und Druck zur Verfügung, welche auch die abschließenden Zutaten für im Labor hergestellte Kohle sind. Das Ergebnis waren reiche Kohlevorräte für Kentucky, und ein Ph.D. für Austin.

Nur zehn Monate später brach der Vulkan Mount St. Helens aus, wobei riesige Mengen an Vegetation in den „Spirit Lake“ geschwemmt wurden, darunter auch eine Million Baumstämme. Dr. Austin fand die Baumstämme an der Oberfläche des Sees, von ihrer Rinde befreit. Der Grund des Sees war bedeckt mit bis zu einem Meter Baumrinde, gemischt mit anderen Pflanzen und Sediment. Bis heute ist dieses Sediment eine nur langsam zerfallende Pflanzenmasse geblieben. Wenn aber eine Naturkatastrophe die richtige Menge an Wärme und Druck bereitstellt, wird diese Masse sich schnell in Kohle umwandeln. Dr. Austins Forschungen zeigen, dass Modelle, welche für die Kohlebildung Millionen von Jahren veranschlagen, höchst fragwürdig sind.

Dieser Artikel erschien ursprünglich im Jahr 2008 im Zeitjournal, der Vierteljahreszeitschrift der “Arbeitsgemeinschaft für Religiöse Fragen” (heute AG Welt e.V.).

 

Mount St. Helens: Explosive Evidence for Creation – Dr. Steve Austin (Conf Lecture)

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Einen herzlichen Dank für die fachliche Unterstützung an Dr.rer.nat. Markus Blietz, www.janash.org