Als Kind wurde mir damals erklärt, dass unsere Vorfahren in Höhlen lebten. Es gab da den Neandertaler und den Cro-Magnon-Menschen. Aber wir würden zu den Homo Sapiens, zu der höher entwickelten Stufe Mensch, gehören.
Neuerdings sollen auch einige Forscher der Meinung sein, dass der Mensch nicht mehr vom Affen abstammt, sondern das Menschen und Affen die gleichen Vorfahren haben.
Nun ist es aber wichtig wer wir Menschen wirklich sind und warum wir auf dieser Erde leben. Es ist für den Sinn unseres Daseins ein erheblicher Unterschied, ob wir irgendein Tier als Vorfahren haben, oder ob wir von Gott geschaffen wurden.
Daher soll es in diesem Beitrag darum gehen, dass es den sogenannten Urzeitmenschen in der sogenannten Steinzeit nicht wirklich gegeben hat. Dies mit folgenden vier Unterthemen:
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- Was lehrt ganz grob das evolutionistische Modell über die Anfänge der Welt und den Urzeitmenschen?
- Argumente gegen das evolutionistische Wissenschaftsmodell über die Entstehung der Welt und die Entwicklung des Menschen.
- Die Glaubwürdigkeit der biblischen Überlieferungen über den Anfang der Welt und der Menschheit.
- Was lernen wir mit den Informationen aus der Bibel und der Wissenschaft über den Anfang der Welt und der Menschheit?
Alle vier Punkte können nur grob angesprochen werden. Auch soll es weiterhin einfach und verständlich sein.
Am Ende folgen meine Empfehlungen auf weiterführendes Material.
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- Was lehrt ganz grob das evolutionistische Modell über die Anfänge der Welt und den Urzeitmenschen?
Die Theorien der Wissenschaft müssen, im Gegensatz zur Bibel, immer wieder neu überarbeitet werden. Die meisten Informationen die vor 40 Jahren noch aktuell waren, sind heute veraltet.
Auch finden sich viele verschiedene Informationen, die sich teilweise gegenseitig widersprechen. Deshalb möchte ich das wiedergeben, was ich auf Internetseiten für Kinder und Jugendliche gefunden habe.
Und dies auch nur ganz grob und das Wichtigste, ansonsten würden wir uns zu sehr in Details verlieren.
Nach der Lehre der Evolution soll das Universum durch einen sogenannten Urknall entstanden sein. Die weitere Entwicklung seht ihr sehr vereinfacht hier:

Man stellt sich vor, dass sich das Leben auf dieser Welt vor rund 3,5-3,8 Milliarden Jahren (5. Bild) anfing zu entwickeln.
Diese Entwicklung schauen wir uns in der nächsten Grafik an, die nur eine grobe Übersicht bietet –diese beginnt links Oben an dritter Stelle bei der Zelle ohne Kern. Dort finden wir die 3,8 Milliarden Jahre wieder.
Die Zahlen stellen Milliarden von Jahre dar. Bei den 0,3 Milliarden, also 3 Millionen, finden wir zum Beispiel die Dinosaurier.
Quelle: DrManyScience based on work by LadyofHats | CC0 1.0 Universal
Unter „Zeitleiste der Evolution“ finden sich im Internet genauere Grafiken. Wie wir noch später sehen werden, unterscheidet sich das evolutionistische Model sehr von dem Biblischen.
Springen wir nun an das Ende des dunkelblauen Feldes.
Zur Entwicklung des Menschen
Die Entwicklung des Menschen soll ebenfalls Millionen von Jahre gedauert haben. Und man stellt sich wie folgt vor, wie der Mensch entstanden ist:
Quelle: https://www.sciodoo.de/steinzeitmensch/
Der Australopithecus soll in Afrika vor 4,2 bis 2 Millionen Jahren gelebt und bereits schon einen aufrechten Gang gehabt haben. Auch soll er schon einfache Werkzeuge hergestellt haben. Aus dieser Zeit sollen die fossilen Überreste von „Lucy“ stammen, die wir später nochmal unter Punkt 2 ansprechen werden.
Der Homo habilis aus Ostafrika, der vor 2,3 bis 1,4 Millionen Jahren gelebt haben soll, soll ein höher entwickeltes Gehirn gehabt haben und ernährte sich von Pflanzen und Aas.
Der Homo erectus soll bereits ein Jäger gewesen sein. Er soll vor 1,8 bis 1,3 Millionen Jahren gelebt haben. Er ernährte sich nicht nur von Früchten und Wurzelgemüse, sondern auch von Fleisch. Er soll zahlreiche Werkzeuge angefertigt haben und nutzte das Feuer. Lebensraum soll Afrika, Asien und Europa gewesen sein.
Danach sollen sich die Frühform Homo sapiens in Afrika und der Neandertaler in Europa, Nordafrika und Asien entwickelt haben. Der Homo sapiens vor 300.000 Jahren und der Neandertaler vor 130.000 bis 30.000 Jahren. Der Neandertaler soll bereits die Fähigkeit erlangt haben, Werkzeuge aus Stein, Holz und Knochen zu fertigen.
Der Homo sapiens soll sich schließlich weiterentwickelt haben, während der Neandertaler ausstarb.
Schließlich kam der Cro-Magnon-Mensch vor 40.000 Jahren. Im Gegensatz zu den Vorfahren entwickelte er die Kunst, zu zeichnen. Zuerst waren sie nur Jäger und Sammler. Später wurde er sesshaft und entwickelte die Zivilisation.
Zur Entwicklung der Sprache
Befürworter des evolutionistischen Modells glauben, dass es auch eine Entwicklung der Fähigkeit zu sprechen gab. Nicht nur der Körper soll sich von der Leistung her gesteigert haben. Sondern mit dem Zuwachs des Gehirns entwickelte er auch die Fähigkeiten zu sprechen und neue Fähigkeiten im Gehirn abzuspeichern.
Die Zeitepochen des Menschen nach dem evolutionistischen Modell
Wir haben hier grob die Stein-, Bronze- und Eisenzeit. Wobei sich diese Zeiten teilweise überschneiden.
Die Steinzeit soll von 2,6 Millionen Jahren bis 2200 vor Christus gewesen sein. Diese unterteilt sich noch einmal in die Alt-, Mittel-, und Jungsteinzeit.
Altsteinzeit (2.500.000 v. Chr. bis 9.500 v. Chr.)
Die Urmenschen sollen zur Herstellung von Waffen und Werkzeugen, Knochen, Holz und Steinwerkzeuge wie den Faustkeil oder das Steinbeil benutzt haben. Ebenso sollen sie umher gezogen sein und sich Nahrung durch die Jagd und das Sammeln von essbaren Pflanzen und Pilzen beschafft haben.
Mittelsteinzeit (von 9.500 v. Chr. bis 5.500 v. Chr.)
Mit dem Ende der Eiszeit wurde es in Mitteleuropa wärmer und das Rentier und die Mammuts wanderten in kältere Regionen oder starben aus.
Dafür lebten in den Wäldern Europas Tiere wie der Rothirsch, der Auerochse oder das Wildschwein.
Zum Jagen benutzten die Menschen Pfeil und Bogen oder die Harpune, deren kleine Spitzen aus Feuerstein bestanden.
Jungsteinzeit (5.500 v. Chr. bis 2.200 v. Chr.)
In der Jungsteinzeit sollen die Menschen sesshaft geworden sein. Anstatt den Tieren hinterher zu ziehen, bauten sie Häuser, hielten Haustiere und bauten Getreide an. Auch begann sie zu töpfern.
Als Beispiel für den Hausbau sollen hier die Pfahlbauten angeführt werden. Das sind Hütten auf meterhohe Pfähle. Dies hier ist eine Rekonstruktion im Pfahlbaumuseum Unteruhldingen am Bodensee:
Quelle: Holger Uwe Schmitt | CC BY-SA 4.0 International
Und hier haben wir die Rekonstruktion eines jungsteinzeitlichen Langhauses des „Archäologisches Freilichtmuseum Oerlinghausen“:
Quelle: Sarah Coesfeld | CC BY-SA 4.0 International
Zum Schutz vor Tieren und Feinden wurden um die Dörfer hohe Zäune gebaut.
Die Bronzezeit
Die Bronzezeit soll von 2200 bis 800 v. Chr. gedauert haben.
In dieser Zeit wurde Bronze der wichtigste Werkstoff, aus dem viele Gegenstände wie Waffen, Werkzeuge und viele andere Gegenstände wie z.B. Schmuck und Geschirr gefertigt wurden.
In dieser Zeit sollen die ersten befestigten Siedlungen entstanden sein. Auch die ersten kriegerischen Auseinandersetzungen sollen in der Bronzezeit begonnen haben.
Die Eisenzeit
Die Eisenzeit soll im Nahen Osten um 1200 v. Chr. und in Europa um 800 v. Chr. begonnen und bis 15 v. Chr. gedauert haben.
In der Eisenzeit wurden vermehrt Waffen und Werkzeuge als Eisen verwendet. Bronze wurde nur noch überwiegend für die Herstellung von Schmuck verwendet.
Es gab Siedlungen, die sich zu befestigten Orte entwickelten, wie z.B. die Heuneburg der Kelten in Süddeutschland um 600 v.Chr.
Quelle: LepoRello | CC BY-SA 3.0 Unported
Bau der Heuneburg zu Beginn des 6. Jahrhunderts v. Chr. (Diorama im Heuneburgmuseum, Hundersingen) der Kelten
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- Argumente gegen das evolutionistische Wissenschaftsmodell über die Entstehung der Welt und die Entwicklung des Menschen
Hier möchte ich einige Punkte zum Nachdenken aufzeigen. Bitte beachten: Es kann hier nicht Alles angesprochen werden. Auch soll es nach wie vor einfach und nicht zu kompliziert sein. Dafür gibt es am Ende das bereits erwähnte weiterführende Material.
Das Alter der Erde
Wir haben im ersten Teil die Zeitleiste mit den Milliarden und Millionen von Jahren gehabt.
Nun ist es aber so, dass die Altersabgaben der Evolutionslehre sich selbst widersprechen. Hier sollen ein paar Beispiele aufgezeigt werden.
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- Die Sonne soll etwa 5 Milliarden Jahre alt sein. Nun nehmen Temperatur und Leuchtkraft zu und die Sonne hat in der Vergangenheit viel schwächer als heute geleuchtet. Wenn die Sonne mehr als 300 Millionen Jahre alt wäre, dann hätte sich auf der Erde kein Leben bilden können.
- Die Weltmeere sollen vor etwa 3,8 Milliarden Jahren entstanden sein. Durch herausgelöste Salze aus Gebirgssteinen werden die Weltmeere immer salziger. Wenn wir zurück rechnen, wann es kein Salz im Meer gab, dann kommen wir auf 62 Millionen Jahre. Älter darf die Erde also nicht sein.
- Das Erdmagnetfeld, das nach dem evolutionistischen Modell 4,5 Milliarden Jahre alt ist, ist ein Schutzschild der Erde. Es schützt vor kosmischer Strahlung und vor Partikelstrahlungen der Sonne. Nun verliert dieses alle 1400 Jahre die Hälfte seiner Energie. Es kann keine 20.000 tausend Jahre alt sein, denn dann wäre es so stark gewesen, dass die ganze Erde geschmolzen wäre.
- In unseren menschlichen Zellkernen gibt es die Mitochondrien mit ihrer DNS. Die DNS enthält den Bauplan eines Menschen. Dort gibt es immer wieder Mutationen. Mutationen sind wie kleine Schreibfehler, mit der man viele Generationen von Menschen zurück verfolgen kann, woher sie stammen. Und wenn wir von heute zurück rechnen, kommen wir auf ein biblisches Menschheitsalter von etwa 6600 Jahren.
- Evolutionistische Anthropologen (Wissenschaftler die sich mit dem Menschen, seinem Wesen und seiner Entwicklung beschäftigen) behaupten, dass die Steinzeit mindestens 100.000 Jahre dauerte und sich dabei die Bevölkerungszahl der Neandertaler und Cro-Magnon-Menschen ungefähr auf 1 bis 10 Millionen eingependelt hätte. Während dieser ganzen Zeit begruben sie ihre Toten zusammen mit Grabbeigaben. Nach diesem Szenario hätten sie mindestens 4 Milliarden Menschen begraben sollen. Wenn die evolutionäre Zeitskala korrekt ist, sollten die begrabenen Knochen wesentlich länger als 100.000 Jahre überdauern, so dass viele der angeblichen 4 Milliarden Steinzeit-Skelette (und erst recht der Grabbeigaben) noch zu finden sein sollten. Tatsächlich fand man aber nur einige tausend. Dies bedeutet, dass die Steinzeit wesentlich kürzer war, als die Vertreter der Evolutionstheorie annehmen, wahrscheinlich nur einige hundert Jahre in vielen Regionen.
- Die DNS in alten Knochen des sogenannten „Urmenschen“ hat gezeigt, dass sie unserer, dem modernen Menschen, im wesentlich identisch ist. Warum sollten die Menschen über 100tausende von Jahren gebraucht haben, um herauszufinden, wie sie mehr als Pfeile, Speere und Beile aus Stein herstellen können?
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Mehr Beispiele dazu finden sich in dem Beitrag „Das Alter der Erde“.
Fazit: Die Zeitleisten mit ihren Millionen und Milliarden von Jahren des evolutionistischen Models sind nicht nur aus biblischer Sicht verkehrt. Die sogenannten Fakten widersprechen sich gegenseitig und vor Millionen von Jahren war kein Mensch dabei.
Zur Glaubwürdigkeit des biblischen Models kommen wir später zurück.
Wer war der sogenannte Urmensch?
Zunächst müssen wir festhalten, dass wir nur Knochenfunde haben. Wir wissen nicht wie die Haare und wie die Haut und sonstigen Weichteile beschaffen waren. Wie wir beim nächsten Bild sehen, kann ich bei einem Schädelfund eine menschliche oder eine affenartige Nachbildung (Rekonstruktion) erstellen.
Quelle: Quelle: Reinhard Junker, Broschüre "Stammt der Mensch von Adam ab?", Seite 26
Oben haben wir den Schädel eines Neandertalers mit einem modernen Profil.
Unten haben wir denselben Schädel mit einem affenähnlichen Profil.
Dies ist für uns sehr wichtig zu wissen. Denn weltweit werden viele Nachbildungen so erstellt, dass der Besucher denkt, dass er einen Affenmenschen vor sich hat mit einem affenähnlichen Kopf und affenähnlichem Gesicht. Dem Skelett Lucy, zu dem wir gleich kommen, hat man noch einen menschenähnlichen Körper mit Händen und Füssen gegeben, obwohl diese im Original nicht vorhanden sind.
Nun haben wir hier die Evolutionistische Entwicklungsreihe:

Die ersten Fünf sind keine Menschen und wir können sie dem Affen zuordnen.
Der Australopithecus afarensis und der Australopithecus africanus sind dem Zwerg-Schimpansen ähnlich. Und dem Gorilla ähnlich sind der Australopithecus robustus und der Australopithecus boisei.

Wir haben eindeutig bei den ersten Vier Affenschädel.
Australopithecus afarensis „Lucy“
Quelle: 120 | CC BY-SA 3.0 Unported
An dieser Stelle gehen wir noch einmal näher auf die bekannt gewordenen fossilen Überreste ein, die man Lucy nennt und die dem Australopithecus afarensis zugeordnet werden.
Die Informationen die ich auf Kinderseiten fand, wecken für mich den Anschein, als hätte man die Verbindung zwischen Affen und Mensch gefunden.
Hier auf der linken Seite haben wir eine Rekonstruktion des fossilen Skelettes von Lucy.
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- Mit einem „gut erhaltenen Skelett“ wird meines Erachtens etwas davon abgelenkt, dass das Skelett nicht komplett war. Das Skelett konnte nur zu 22,8% vervollständigt werden.
- Wie wollen sie die Größe von 1,07 Meter bestimmen, wenn die Füße, Teile der Beine und sehr viele Teile des Kopfes fehlen?
- Wie will man wissen ob sie gut klettern oder aufrecht gehen konnte, wenn Füße und Hände fehlen?
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Welche Indizien sprechen noch für einen Zwerg-Schimpansen?
Das Gehirn von Lucy soll nicht viel größer als das eines Menschenaffen gewesen sein. Und wenn Zwerg-Schimpansen stehen, können sie eine Größe von 1,15 Meter erreichen. Und wenn sie gut in Bäumen klettern und hangeln konnte, dann war sie ein Affe und kein Mensch. Denn nur Affen haben die entsprechenden Hände und Füße, um gut zu klettern.
Der Homo habilis
Bei dem Fünften, dem Homo habilis hat man zwei verschiedene Schädelarten gefunden, einmal menschen- und einmal affenähnlich. Und die Wissenschaftler sind sich nicht einig ob die gefunden Fossilien zur gleichen Art gehören. Und so ist man sich in der Einordnung von Homo habilis untereinander uneinig.
Hinzu kommt, dass wenn man gefundene Fossilien nicht zuordnen kann, dass diese dem Homo habilis zugeordnet werden. Bekannte Evolutionisten empfehlen, den Homo habilis zur Spezis Australopithecus zuzuordnen.
Kommen wir zu den letzten Drei, die zur Art Menschen gehören. Dies sind
– der Homo erectus
– der Neandertaler und
– der Cro-Magnon.
Letztere Beiden werden auch als Homo Sapiens bezeichnet.
Fakten zum Homo erectus
Es gibt keine großen Unterschiede zum Skelett eines modernen Menschen. Und als Mensch fertigte er Werkzeug an, das er benutzte, er konnte Feuer machen, seine Toten begraben, verschiedene Arten von Farbe verwenden, sprechen und Seefahrt betreiben.
Er benutzte Steinwerkzeuge, die man in der Nähe von Flüssen, Seen oder Tümpeln fand. In Höhlen fand man weniger Steinwerkzeuge, da er die Höhlen für kultische Aktivitäten nutzte und nicht zum wohnen, wie man früher dachte.
Er war ein geschickter Jäger und war mit technischen Fähigkeiten in der Holzbearbeitung ausgestattet.
Fakten zum Neandertaler
Als ein Mensch benutzte auch er Werkzeuge, machte Feuer, begrub seine Toten, konnte sprechen, spielte auf Musikinstrumenten, benutzte Schmuck und verwendete Heilkräuter.
Überreste von Neandertalern wurden auch zusammen mit Mammuts und anderem Großwild ausgegraben, die Knochenspuren und andere Hinweise darauf tragen, dass diese Tiere in komplexen Gemeinschaftsaktivitäten gejagt und geschlachtet wurden.
Überall, wo Neandertaler gefunden werden (nicht immer in Höhlen), haben sie komplexe Äxte und andere Steinwerkzeuge. Funde von Ornamenten, Werkzeugen und Speeren mit Steinspitzen zeigen darüber hinaus ein hohes technologisches Niveau.
Sie stellten auch ihren eigenen Superkleber aus Pech her.
Die Farbzusammenstellung bei den erstaunlichen Höhlenmalereien aus Lascaux weisen auf ein abstraktes Denkvermögen hin.
Quelle: Codex | CC BY-SA 4.0 International
Abstraktes Denkvermögen bei Farbzusammenstellungen bezieht sich auf die Fähigkeit, Farben nicht nur nach ihrem visuellen sichtbaren Eindruck, sondern auch nach ihren gefühlsmäßigen, symbolischen oder planmäßigen Bedeutungen auszuwählen und miteinander zu verbinden. Es geht darum, Farben so zu wählen, dass sie eine bestimmte Stimmung, Atmosphäre oder Botschaft vermitteln, ohne sich nur auf die direkte sichtbare Wirkung zu konzentrieren.
Diese Fähigkeit erfordert Kreativität und ein Verständnis für die Wirkung von Farben auf den Betrachter. Ebenso Formen und Objekte zu entwerfen, zu gestalten und Bilder auszulegen, zu deuten und zu verstehen.
Quelle: EUX | Public Domain Mark 1.0
Die Höhlen, in der er die Zeichnungen fertigte, nutzte er nur für kultische Zwecke. Der Neander wohnte nicht in den Höhlen, wie man lange Zeit dachte. Er wohnte in Zelten. Hier haben wir eine Nachbildung von diesen Zelten:
Quelle: Pancrat | CC BY-SA 3.0 Unported
Fakten zum Cro-Magnon Mensch
Der Cro-Magnon Mensch wird heute als moderner Mensch eingestuft. Früher wurde vermutet, dass der Cro-Magnon-Mensch ein evolutionäres Bindeglied zwischen Neandertaler und modernem Homo sapiens gewesen sei soll. Dies gilt seit Mitte der 1970er-Jahre als widerlegt.
Und so ist der Cro-Magnon-Mensch eine Bezeichnung für den anatomisch modernen Menschen, also dem Homo sapiens, der während der letzten Kaltzeit im westlichen Eurasien lebte.
Weiteres zur Menschheit und Steinzeit
Nach der evolutionistischen Wissenschaft haben wir 4 Millionen Jahre Menschheit und eine Steinzeit die vor 2,6 Millionen Jahren begonnen haben soll. Daraus ergeben sich folgende Probleme:
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- Es wurden viel zu wenig Steinwerkzeuge und andere Dinge aus dem alltäglichen Leben gefunden. Wenn schon zu sehr früher Zeit Menschen die Erde bewohnt hätten, dann müssten viel mehr Funde gemacht werden.
- Nach der Evolution müssten viel mehr Menschen auf dieser Welt leben, Kriege und Seuchen, etc. eingeschlossen.
- Es gibt viel zu wenig Gräber und es fehlen massenweise menschliche Überreste.
- Es fehlt in der evolutionistischen Lehre die plötzliche Zunahme der Bevölkerung, die wir aber in der Bibel nach der Sintflut vorfinden.
- Nach der Evolutionslehre haben wir Millionen von Jahren eine sehr geringe menschliche Kultur und plötzlich eine Hochentwicklung, was sehr merkwürdig ist.
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- Die Glaubwürdigkeit der biblischen Überlieferungen über den Anfang der Welt und der Menschheit
Als Kinder haben wir früher „Stille Post“ gespielt. Bei diesem Spiel ist es wichtig, dass so viele Kinder wie möglich dabei sind. Das erste Kind denkt sich einen Begriff aus wie z.B. Flugzeug und flüstert dies nur einmal dem anderen neben sich ins Ohr, so dass die anderen das nicht mithören. Das was das Kind verstanden hat, flüstert es weiter. Das geht so weiter, bis alle durch sind. In den meisten Fällen kommt hinterher ein ganz anderes Wort heraus als das, was sich das erste Kind ausgedacht hat.
Nun führen die Gegner der Bibel dieses Spiel als Beispiel an, dass man der Bibel nicht vertrauen kann, da die Menschen früher alles mündlich weiter gegeben haben. Und viele Geschichten würden übertrieben sein. So ähnlich wie bei dem Angler dessen gefangener Fisch mit jeder Erzählung immer größer wird.
Bevor wir zu dem kommen was die Bibel über den Anfang der Menschheit lehrt, möchte ich aufzeigen, warum wir den biblischen Berichten bis ins kleinste Detail glauben können.
Im Gegensatz zur Historischen Wissenschaft über den Urzeitmenschen, müssen die Informationen, die wir aus der Bibel gewinnen, immer wieder neu entdeckt, aber nicht immer wieder neu überarbeitet werden.
In vielen Artikeln und Berichten, die sich für eine Evolution aussprechen, habe ich früher recht häufig Begriffe und Redewendungen entdeckt wie: „vermutlich“, „wahrscheinlich“, „muss…gegeben haben“, „muss…gewesen sein“, „soll gelebt haben“, „Wissenschaftler gehen davon aus“, …etc.
Das ist alles recht vage und ungenau. Mittlerweile gibt es diese Aussagen nicht mehr so häufig. Nicht weil Beweise gefunden wurden, sondern weil man versucht, Indizien als Beweise darzustellen. Indizien sind Hinweise oder Information, die nicht wahr sein müssen. Sie haben eher etwas mit Vermutungen zu tun.
Außerdem, je mehr die Menschen sich von der Bibel losgelöst mit der Entstehung und Entwicklung des Menschen beschäftigen, umso mehr Fragen als Antworten tun sich auf.
Die Bibel hingegen verfügt über Berichte, die schon sehr früh aufgezeichnet wurden. Auch wenn Mose später Papyrus aus Ägypten nutzten konnte, so wurden schon zu sehr früher Zeit Tontafeln benutzt.
Da gibt es zum Beispiel die Tontafeln von Ebla:
Quelle: Gerhard Huber | CC BY-NC 4.0 International
Ebla wurde bekannt, nachdem man in einem 4.300 Jahre alten Königspalast, 17.000 unversehrte in Keilschrift verfasste Tontafeln fand. Es wurden drei Keilschrifttafeln mit folgendem fast identischen Text gefunden:
„Lord of heaven and earth:
the earth was not, you created it,
the light of day was not, you created it,
the morning light you had not [yet] made exist.“
In Deutsch:
„Herr des Himmels und der Erde:
Die Erde war nicht, Du schufst sie,
Das Licht des Tages war nicht, Du schufst es,
[auch] die Morgendämmerung hattest Du noch nicht ins Dasein gerufen.“
(https://en.wikipedia.org/wiki/Ebla%E2%80%93biblical_controversy)
Dann gibt es das Gilgamesch-Epos, das aus dem babylonischen Raum stammt. Es ist das bekannteste Werk der akkadischen und der sumerischen Literatur in Keilschrift.
So gibt es im British Museum in London ein Bruchstück des Gilgamesch-Epos, der sich mit der Überflutung der Welt beschäftigt. Dieser hat Ähnlichkeiten mit dem Sintflutbericht aus der Bibel.
Quelle: Library of Ashurbanipal | CC BY-SA 3.0 Unported
Viele Wissenschaftler und Bibelkritiker denken, dass die Schreiber der Bibel diesen Text übernommen und dann verändert haben. Wir können aber aus der Bibel entnehmen, dass dies garantiert nicht passiert ist. Denn bereits vor der Sintflut wurden Ereignisse schriftlich festgehalten.
Toledoth – von Anfang an aufgeschrieben
Wir lesen im ersten Buch Mose (Genesis) ganz am Anfang noch vor dem Ereignis mit dem Turmbau zu Babel, dreimal die Aussage „Dies ist die Geschichte“ und einmal „Dies ist das Buch der Geschichte„.
Und jedes Mal steht dort der hebräische Begriff „toledoth„. Und zwar in folgenden Bibelstellen: 1. Mose 2,4; 5,1; 6,9 und 10,1.
Toledoth bedeutet, dass etwas schriftlich festgehalten wurde.
Dieses toledoth finden wir noch im ersten Buch Mose weitere sieben Mal (11,10+27; 25,19; 36,1+9; 37,2). Ebenso kommt es auch einmal in 4. Mose vor. Und zwar in Kapitel 3 Vers 1 wo es heißt: „Es folgt das Verzeichnis der Stammesverwandten von Aaron und Mose, ...“ (NeÜ).
Wir können davon ausgehen, dass die Anfänge der Bibel auf Keilschrift festgehalten und dann später von Mose auf Papyrus aufgeschrieben wurden.
Hier seht ihr eine Übersichtsgrafik bis zur Zeit Abrahams:

Unten in der Grafik seht ihr die Toledoth, bei welcher Bibelstelle sie vorkommen. Oben seht ihr, wann welches Ereignis war (Schöpfung, Sintflut, Turmbau zu Babel). Und in der Mitte fünf wichtige Personen, die in den ersten etwa 2100 Jahren gelebt haben, mit den Angaben wie alt sie geworden sind.
Was auffällt, ist, dass es über etliche Jahre hinweg Überschneidungen gibt, wo diese miteinander gelebt haben.
Und wir sehen, das Methusalah den Adam kannte und auch Sem, der die Sintflut miterlebt hat. Sem selber hat noch ganz lange zur Zeit Abrahams gelebt.
Zusätzlich zu den Tontafeln, die Noah bestimmt in der Arche mit dabei hatte, haben sie sich sicher auch über die Anfänge der damaligen Zeit unterhalten. Und es waren nicht nur wenige Jahre, die sie gemeinsam verbracht hatten, sondern viele Jahrzehnte.
Und so sehen wir, dass der Anfang der Menschheit, zuverlässig schriftlich festgehalten wurde.
Im Gegensatz zu den Lehren der Evolution über den Ursprung der Welt und der Menschheit, waren in der Bibel von Anfang an Menschen dabei, die das Wichtigste schriftlich festgehalten haben.
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- Was lernen wir mit den Informationen aus der Bibel und der Wissenschaft über den Anfang der Welt und der Menschheit?
Das biblische Menschenbild unterscheidet sich ganz deutlich zum evolutionistischen Menschenbild.
Die Bibel lehr klar und deutlich, dass Gott die Erde mit allen Lebewesen, den Pflanzen, dem Menschen und den Gestirnen in sechs Tagen schuf.

Ebenso hat Gott den Menschen nach seinem Bild geschaffen.
Was bedeutet „nach Gottes Bild geschaffen“?
Wir haben etwas mit Gott gemeinsam, ohne gleichzeitig Gott gleich zu sein. So hat Gott die Fähigkeit, zu erschaffen, kreativ zu sein, etwas zu gestalten und zu erfinden.
Als Gott den Menschen schuf, gab ER ihm die Aufgabe den Garten Eden zu bearbeiten und zu bewahren.
Wir Menschen können ebenfalls kreativ sein im Bereich Kunst, Musik oder Literatur. Wir können einen Garten oder ein Haus gestalten. Und auch wir haben die Fähigkeit, Sachen zu erfinden.
Auch sind wir wie Gott fähig, wie Gott logisch zu denken und zu argumentieren.
Im Gegensatz zum evolutionistischen Modell, konnte der Mensch schon von Anfang an sprechen und musste dies nicht erst entwickeln.
Er musste nicht erst die Fähigkeit entwickeln zu sprechen oder sich im Gehirn etwas zu merken. In 1. Mose 2,23 sehen wir, dass Adam sofort am ersten Tag sprach. Auch konnte er sich die Namen der Tiere merken, die Gott der Herr zu ihm brachte (1. Mose 2,19).
Vom harmonischen Paradies hin zum Elend
Der Mensch durfte von allen Früchten essen, ausgenommen von der Frucht der Erkenntnis von Gut und Böse.
Eines Tages aber brachte Satan, der Feind Gottes, der die Gestalt einer Schlange angenommen hatte, den Menschen dazu, gegen Gottes Gebot zu verstoßen und von der verbotenen Frucht zu essen.
Die Sünde war in die Welt gekommen und damit Tod, Elend und Krankheit.
Das Tierreich und die Pflanzenwelt begannen sich zum Schlechten hin zu verändern. Die Tiere fraßen ab jetzt sich gegenseitig und es wuchsen nicht nur Obst und Früchte, sondern auch Dornen und Disteln.
Nachdem der Mensch gegen Gottes Gebot verstoßen hatte, wurde er aus dem Garten Eden verbannt.
Die weitere Entwicklung der Menschheit
Wir können davon ausgehen, dass die Entwicklung vielfältig war und der Schreiber des ersten Buches Mose nur Ausgewähltes aufgeschrieben hat.
Es gab Menschen, die bauten Städte und andere lebten als Nomaden in Zelten bei ihren Herden. Es wurden Musikinstrumente entwickelt (Genesis 4, 21). Auch arbeiteten Menschen bereits damals schon um 3900 v. Chr. mit Kupfer und Eisen (Genesis 4,22).
Und im Gegensatz zu den Angaben über die Bronzezeit, lebten die Menschen schon damals von Ackerbau und Viehzucht (1Mo 4,2).
Dies ist ein erheblicher Unterschied zu dem, was die nichtchristliche Wissenschaft über die Stein-, Bronze- und Eisenzeit lehrt.
Die Menschheit entwickelte sich spirituell in unterschiedliche Richtungen. Es gab Menschen, die Gott treu blieben und anfingen den Namen des Herrn anzurufen. Sie erkannten ihre Sünde in ihnen und wandten sich an Gott um Gnade und Barmherzigkeit. Auch suchten sie ihre persönliche Beziehung zu ihm (Genesis 4,26). Dies war zu der Zeit von Enosch, etwa 235 Jahre nach der Erschaffung der Welt.
Andere aber wählten einen Weg ohne Gott, der mit Vielfachehe und Mord verbunden war (Genesis 4,19+23).
Aber mit der Zeit wurden die Menschen, die Gott die Treue hielten, immer weniger.
Nach etwa 1400 Jahren um das Jahr 2583 v.Chr., da sah Gott, dass die Erde vollkommen verdorben war. Die Bosheit des Menschen war sehr groß und alle Pläne und Absichten des Herzes allezeit nur böse (Genesis 6,5).
Zu dieser Zeit lebte Noah, der ein gerechter Mann war. Er bekam von Gott den Auftrag, ein riesiges Schiff, die Arche, zu bauen. In diesem Schiff sollten er und seine Familie die kommende Sintflut überleben. Auch sollten sie von einigen Tieren 2 Pärchen und von anderen 7 Pärchen mitnehmen.
Nach der Sintflut mussten die Menschen wieder ganz von Vorne anfangen. Hatten sie vor der Sintflut bereits eine weit entwickelte Kultur gehabt, mit der Entwicklung von Musikinstrumenten und der Bearbeitung von Eisen, so wurden sie nun sprichwörtlich in die Steinzeit zurück geworfen.
Wie Gott es gefordert hatte, verteilten sich die Menschen nicht auf der Erde um diese zu bevölkern, sondern sie rebellierten erneut gegen ihn und blieben an einem Ort. Als Zeichen dieser Rebellion bauten sie einen Turm (Genesis 11,1-9).
Da die Menschheit damals eine einzige Sprache hatte, gab es Gott der Herr, dass sie plötzlich in vielen Sprachen redeten. Sie verstanden sich nicht mehr und musste sich somit über die ganze Erde verteilen (s.a. Hi 12,23).
Wie in dem Beitrag über die Eiszeit dargelegt, waren die geologischen Katastrophen während und nach der Sintflut mit für die Eiszeit verantwortlich.
Wie auf der nachfolgenden Karte dargestellt, konnten sich die Menschen auf diese Weise wie folgt über die Erde verteilen:
Um die Karte näher zu betrachten, bitte auf die Karte klicken.
Wie können wir die Steinzeit, die Bronzezeit und die Eisenzeit biblisch korrekt einordnen?
Zur Steinzeit
Die Steinzeit war nicht so lange, wie die Menschen, die das evolutionistische Modell vertreten, es gerne glauben möchten. Sie glauben, dass der Mensch über Millionen von Jahren gebraucht hat um sich vom Affen weiter zu entwickeln, bis er schlau genug war, um etwas anderes als grobe Steinwerkzeuge herzustellen.
Die Steinwerkzeuge weisen aber auf planmäßig und durchdachte Anschlagtechniken auf. Anschlagtechniken sind Verfahren, bei denen durch das Schlagen von Stein auf Stein oder durch Druck auf die Steinkante scharfe Kanten und Werkzeuge hergestellt werden. Pfeile und Speere wurden nach den Prinzipien der Aerodynamik hergestellt.
Die „Steinzeit“ existierte im Nahen Osten nach der Sintflut nur für eine kurze Zeit, bevor diese Menschen in die Kupfersteinzeit oder Kupferzeit übergingen. Die Steinzeit dauerte aber an Orten länger, die weiter vom Zentrum der Babel-Zerstreuung entfernt waren. Dafür gibt es mehrere Faktoren.
Die menschliche Entwicklung ging an bestimmten Orten wegen der Umweltbedingen nicht so schnell voran. Die Eiszeit hier in Europa zum Beispiel hat die Menschen stark ausgebremst. Im Gegensatz dazu konnten die Menschen sich im Mittleren Osten, Indien oder Mittelamerika schneller kulturell entwickeln. Es wird gerne angeführt, dass die Menschheit noch primitiv war, als sie Steinwerkzeuge benutzte. Wenn wir aber die Bedingungen der Eiszeit mit einplanen, so müssen wir logisch schlussfolgern, dass die Menschen keine andere Wahl hatten, als auf die einfachen Werkzeuge aus Holz und Stein zurück zu greifen. Diese werden dann fälschlicherweise der sogenannten Altsteinzeit zugeordnet. Wie wir bereits in Punkt 2 gesehen haben, waren diese Menschen weder primitiv noch unterentwickelt.
Ein weiterer Punkt ist, dass die Kulturen möglicherweise einen Teil ihres Wissens verloren haben, als sie sich über die Erde verteilten. Wobei das Ereignis der Sintflut bei vielen Völkern in Erinnerung blieb (siehe Artikel hier: https://www.gotteswunderwerke.de/eine-weltweite-sintflut-ist-nachweisbar/).
Fortschritt macht sich auch dadurch bemerkbar, wenn viele Menschen zusammen leben, wenn ein Handelsnetzwerk vorhanden ist, schriftliche Aufzeichnungen und andere Merkmale von „Zivilisation“ vorhanden sind.
Es scheint so, dass je weiter die Menschen sich von Babel entfernten, desto länger blieben sie auf einem niedrigen technologischen Stand.
Zur Bronzezeit
Die Israeliten verließen Ägypten während der Bronzezeit, etwa 1606 v.Chr. Das waren etwa 517 Jahre nach dem Turmbau zu Babel, der etwa 340 Jahre nach der Sintflut stattfand.
Wer sich intensiver mit der sehr anspruchsvollen Materie auseinander setzen möchte, wann der Turmbau gewesen ist, dem empfehle ich den Artikel von creation.com: „Dating the Tower of Babel events with reference to Peleg and Joktan“ https://dl0.creation.com/articles/p116/c11694/J31_1_80-87.pdf
Zur Eisenzeit
Die Eisenzeit war zur Zeit König Davids, etwa im Jahr 1020 v.Chr. in vollem Gange. Das waren etwa 586 Jahre nach dem Auszug aus Ägypten.
So müssen wir diese langen Zeitalter auf nur wenige Jahrhunderte verringern.
Reale Zeitalter vs. Zeitalter nach dem evolutionistischen Modell
Wie in Punkt 1 beschrieben und wie es die Vertreter des evolutionistischen Modells sehen, gab es weltweit keine Stein-, Bronze- und Eisenzeit im eigentlichen Sinne.
Rob Carter von Creation Ministries International schreibt in einem Artikel „Was waren die sogenannte Steinzeit, Bronzezeit und Eisenzeit?“:
Ein weiteres Problem mit diesen „Zeitaltern“ ist, dass verschiedene Orte in ihrem zeitlichen Ablauf unterschiedlich sind. Es gibt zum Beispiel keine globale Eisenzeit. Das Schema der „Zeitalter“ wurde für den Alten Nahen Osten (d. h. Israel) erfunden und gilt nicht unbedingt überall. Einige Orte übersprangen Epochen, da sie dem Handel mit oder der Invasion durch fortgeschrittenere Zivilisationen ausgesetzt waren. Aus diesem Grund kann man das „eisenzeitliche“ China nicht mit dem „eisenzeitlichen“ Israel gleichsetzen. Es wird davon ausgegangen, dass sich Zivilisationen in mehreren Schritten entwickeln (von der Verwendung von Kupfer über Bronze bis hin zu Eisen), und nicht, dass jede Weltzivilisation diese Schritte zur gleichen Zeit durchläuft. So kann sich ein Ort auf der Welt in der „Bronzezeit“ befinden, während sich ein anderer in der „Eisenzeit“ befindet. Tatsächlich gibt es heute auf der Erde Menschen, die in einer Kultur leben, die man als „Steinzeitkultur“ bezeichnen würde, obwohl wir uns im „Weltraumzeitalter“ befinden. (übersetzt mit deepl)
Danksagung
Einen herzlichen Dank für die fachliche Unterstützung an Dr.rer.nat. Markus Blietz, www.janash.org
Empfehlung von Medien und Internetseiten
Artikel von Creation.com „Gibt es Affenmenschen in ihrem Familien-Stammbaum?“
Vom Affenmenschen zum Übermenschen? – Ein Multimediavortrag von Dr. rer. nat. Markus Blietz

Erhältlich hier: https://www.janash.org/bestellen. Man kann ihn sich aber auch hier in Youtube ansehen: https://www.youtube.com/janashde
Vortrag von Helmut Welke „Planet der Affen“? oder Geschaffen zum Bilde Gottes?
Stammt der Mensch vom Affen ab? Wer waren die Neandertaler? Waren Steinzeitmenschen dumm? Dieses Buch beleuchtet auf unterhaltsame, sachliche und unkonventionelle Weise das Spannungsfeld zwischen dem aktuellen Stand der Wissenschaft und den Aussagen der Bibel. Für Kinder ab 9 Jahren – und interessierte Erwachsene.
Dieses Buch kann hier beim Jeremia Verlag bestellt werden.



