Geschaffen nach ihrer Art

Und Gott sprach: Die Erde lasse Gras sprießen und Gewächs, das Samen hervorbringt, fruchttragende Bäume auf der Erde, von denen jeder seine Früchte bringt nach seinem Grundtyp, in denen ihr Same ist! Und es geschah so. Und die Erde brachte Gras und Gewächs hervor, das Samen trägt nach seinem Grundtyp, und Bäume, die Früchte bringen, in denen ihr Same ist nach ihrem Grundtyp. Und Gott sah, dass es gut war. (1.Mose 1,11+12; SCH2000)

 

Wer die Bibel ein wenig kennt, wird etwas verwirrt sein. Denn die gängigen Bibelübersetzungen schreiben “nach seiner Art” und benutzen nicht den Begriff “Grundtyp”.

Nach meiner Information sind die Wissenschaftler von der Studiengemeinschaft Wort und Wissen e.V. der Überzeugung, dass das mit “Art” übersetzte  originale hebräische Wort dem Begriff “Grundtyp” am nächsten kommt. Gott schuf also die Grundtypen des Lebens.

 

Was bedeutet dies für uns?

Die Evolutionstheorie lehrt, dass vor Millionen von Jahren alles Leben aus einer Urzelle entstand. Aus dieser haben sich schließlich alle Lebewesen durch Evolution entwickelt. Demnach wären wir Menschen und alle Arten von Tieren und Pflanzen sozusagen irgendwann mal eine Amöbe gewesen.

 

Eine Amöbe sieht so aus:

Quelle: Cymothoa exigua | CC BY-SA 3.0 Unported

Eine Amöbe ist ein Einzeller. Also eine einzelne Zelle.

 

Die Bibel aber lehrt nicht nur, dass Gott die Menschen, die Tiere und die Pflanzen geschaffen hat, sondern wir finden auch einen Hinweis darauf, wie sich das Leben entwickelt hat.

In diesem Bild sehen wir den Unterschied zwischen Evolution und Schöpfung:

Gott erschuf am 3.Tag die Grundformen, oder auch Grundtypen, des Lebens. So wie auf der rechten Seite angezeigt, haben wir die Grundtypen parallel nebeneinander.

 

Was sind Grundtypen?

Grundtypen sind z.B.: Katzen, Hunde, Getreide, Obstbäume, Sträucher, etc.

Grundtypen kann ich dadurch voneinander unterscheiden, dass zwischen den einzelnen Grundtypen keine Vermehrung möglich ist. Eine Katze kann nicht mit einem Hund Nachkommen zur Welt bringen. Genauso wenig kann ich Obstbäume mit Weizen kreuzen. Kreuzen ist die Fortpflanzung zwischen zwei verschiedenen Arten von Pflanzensorten oder Tierrassen.

 

In dem folgenden Bild sieht man die Kreuzungen verschiedener Rinder-Rassen in Namibia. Gekreuzt wurde zwischen Brahmanen, Hereford, Simbra und Braunvieh.

Quelle: Olga Ernst | CC BY-SA 4.0 International

Aber es bleibt beim Grundtyp Rind.

Sträucher können nur Sträucher hervorbringen, Hunde nur Hunde und Katzen nur Katzen; Obstbäume nur Obstbäume, etc.

Innerhalb eines Grundtyps kann ich eine Vielfalt von Arten erhalten. Wir sehen dies beispielsweise an den vielen Hunderassen, wenn ich durch Kreuzen Mischlinge erzeuge. Dies ist, wie bereits betont, aber nur jeweils innerhalb des Grundtyps möglich, den Gott erschaffen hat.

Irgendwann in der Schule oder woanders werdet ihr von den so genannten Darwinfinken hören oder lesen. Weil diese verschiedene Schnäbel haben, fand sich Charles Darwin in seiner Evolutionstheorie bestätigt.

Quelle: John Gould | Public Domain Mark 1.0

Wir haben hier aber keinerlei Höherentwicklung, sondern eine Anpassung an die Umwelt. Dies ist dadurch möglich, dass diese Anpassung bereits vom Schöpfer in den Genen vorprogrammiert wurde.

Wir sehen erneut, wie die Wissenschaft die Bibel bestätigt.

 

Anhang

Wichtiger Hinweis:

Wenn ich früher von der Anpassung von Lebewesen an die Umwelt sprach oder schrieb, da machte ich den Fehler den viele Christen machen; ich verwendete den Begriff “Mikroevolution”.

Dr.rer.nat. Markus Blietz (www.janash.org), der meine erste Version von diesem Beitrag überprüft hat, schrieb mir dazu:

Ich verwende diesen Begriff nicht. Er ist unglücklich gewählt, denn man könnte denken, dass es um echte Evolution „von der Amöbe zu Goethe“ geht, während es in Wahrheit nur um Anpassungsvorgänge und Variationen innerhalb einer Art geht. Auch Creation Ministries International in England und Australien, sowie Answers in Genesis in Amerika verwenden diesen Begriff nicht. Der Unkundige könnte meinen, dass Mikroevolution einfach Evolution in kleinen Schritten sei und dass man nur viele Mikroevolutionsschritte hintereinander hängen müsse, um Makroevolution zu bekommen. Das aber ist ganz falsch, auf diese Weise bekommt man niemals neue Tierarten. Die Evolutionisten ziehen aber gerne diese Karte, um die Leute zu überzeugen. In meinen Augen ein fauler Trick des Gegenspielers, oder anders ausgedrückt, eine Lüge.

 

Hier eine Prdigt von Dr.Wolfgang Nestvogel, der mich durch seine Predigt zu diesem Beitrag inspiriert hat:

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