Antworten auf Fragen & Aussagen

Meines Erachtens sollten wir Kindern/Jugendliche darauf vorbereiten, ihren Glauben an den Herrn Jesus und Sein Heiliges Wort verteidigen zu können, damit sie ihn nicht verlieren.

In Teil A habe ich etliche Fragen zusammen gestellt, die zum wissenschaftlichen Aspekt gehören und die ich in meinem Vortrag „Bereits schon fort“ anspreche oder die sonst auch gestellt werden.

In Teil B habe ich Fragen hinein genommen, die sich eher auf ein biblisch-christliches Leben oder auf biblische Ethik beziehen.

Im dritten Teil C habe ich Aussagen aufgegriffen, die auch ernstgemeinte Fragen sein können, die aber meistens genutzt werden um in gläubigen Menschen Zweifel an Gott und seinem Wort zu wecken.

Zum Schluss erfolgen noch in Teil D ein paar Abschlussgedanken

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Teil A
1. Gab es am Anfang so viele Tierarten, wie wir sie heutzutage haben?
2. Wie konnte Noah all die Tiere in der Arche unterbringen?
3. Wie war das mit den Dinosauriern und wie passen die in die Bibel?
4. Hatte Noah auch Dinosaurier auf der Arche dabei?
5. Woher hatte Kain seine Frau?
6. Wenn Gott Adam und Eva schuf, also nur zwei Menschen, woher kamen dann all die anderen Menschen?
7. Wie kommt es, dass es so viele verschiedene Arten von Menschen gibt?
8.Wie und wann entstanden Fossilien?
9.Wann und wie entstand die Eiszeit?
10.Wann und warum entstanden plötzlich auf der ganzen Welt menschliche Hochkulturen?
11.Aber beobachten wir nicht die Evolution, weil wir sehen, wie sich Tiere verändern – wir sehen, wie Bakterien gegen Antibiotika resistent werden?
12. Haben Wissenschaftler denn nicht bewiesen, dass die Erde Milliarden von Jahren alt ist?
13.Wo ist der Beweis für eine weltweite Sintflut?
14.Hat die Wissenschaft die Bibel nicht widerlegt?
15.Was ist mit der Bibel und dem Urknall?
16.Was ist mit der Kohlenstoffdatierung? Beweist die C14-Methode denn nicht, dass die Erde sehr alt ist?
17.Welche Erklärung haben Sie für den Affenmenschen?

Teil B
1.Können Christen nicht auch an die Evolution glauben?
2.Waren die Schöpfungstage wirkliche gewöhnliche 24-Stunden-Tage?
3.Ist ein Tag nicht wie tausend Jahre, sodass die Schöpfungstage lange Zeitabschnitte gewesen sein müssen?
4.Gab es zwischen den ersten beiden Versen von 1. Mose nicht eine Lücke?
5.Woher wissen Sie, dass die Bibel wahr ist?
6.Warum können Menschen des gleichen Geschlechts, die sich lieben, nicht heiraten?
7.Es gibt weltweit zig Religionen und tausende Sekten. Warum sollte Jesus der „einzige Weg“ sein?
8.Wie kann man an einen liebenden Gott glauben, wenn es so viel Tod und Leid um uns herum gibt?
9.Woher kommen die Religionen?

Teil C
1.Die Bibel wurde von Menschen geschrieben.
2.Die Bibel hat Fehler.
3.Die Bibel widerspricht sich selbst.
4.Die Schreiber haben Fehler gemacht.
5. Die Bibel hat Unrecht, was das junge Alter der Erde angeht.
6. Die Genesis ist von der Wissenschaft widerlegt worden.
7.Die Evolution beweist, dass die Bibel falsch ist.
8.In der Bibel gibt es zu viel Leid und Tod.
9.Die Bibel wurde verfälscht
10.Die Bibel wurde nicht korrekt übersetzt

Teil D: Abschlussgedanken – Nicht alles ist offenbart

 

TEIL A

1. Gab es am Anfang so viele Tierarten, wie wir sie heutzutage haben?

Wenn wir uns die Bibelstellen in 1.Mose 1, Verse 11+12; 21; 24+5 anschauen, dann begegnet uns zweimal der Ausdruck „nach seiner Art“ und viermal „nach ihrer Art“.
Wobei „Art“ besser mit „Grundtyp“ übersetzt werden sollte, was der Bedeutung am nächsten kommt.
Was sind Grundtypen? Grundtypen sind z.B.: Katzen, Hunde, Getreide, Obstbäume, Sträucher, etc.
Grundtypen kann ich dadurch voneinander unterscheiden, dass zwischen den einzelnen Grundtypen keine Vermehrung möglich ist. Eine Katze kann nicht mit einem Hund Nachkommen zur Welt bringen. Genauso wenig kann ich Obstbäume mit Weizen kreuzen. Kreuzen ist die Fortpflanzung zwischen zwei verschiedenen Arten desselben Grundtyps von Pflanzen oder Tieren.
Gott hat also Grundtypen geschaffen. Und die Vielfalt war bereits in die Gene gelegt worden.
Siehe auch den Beitrag „Geschaffen nach ihrer Art“

 

2. Wie konnte Noah all die Tiere in der Arche unterbringen?

Wie wir in Frage 1 gesehen haben, hat Gott Grundtypen geschaffen, aus der die ganze Vielfalt von Arten entstanden sind. Noah hat also nur die Grundtypen mit auf die Arche genommen

Dann hätten wir noch die Größe der Arche. Wir lesen in 1Mo 6,15:

„Und so sollst du sie machen: 300 Ellen lang soll die Arche sein, 50 Ellen breit, 30 Ellen hoch.“

Nun wissen wir zwar nicht genau, wieviel Zentimeter die Menschen damals für eine Elle gerechnet haben. Aber Answers in Genesis gibt folgende Maße an: Länge: 155,45 Meter, Breite: 25,91 Meter und Höhe: 15,24 Meter.

Roger Liebi rechnet ganz ähnlich mit der königlichen Elle () von 52,5 cm. Diese kommt bei der Beschreibung des Tempels und Landes bei Hesekiel vor (Hes 40,5; 42,16-20).

Wir wissen aus dem zweiten Buch der Bibel Exodus (2.Mose), das Mose am königlichen Hof beim Pharao in Ägypten aufgewachsen war. Dort betrug die königliche Elle, die während des Alten Reiches verwendet wurde, eine Länge von etwa 52,4 cm.

Bei der Elle von 52,5 cm kommen wir auf folgende Maße der Arche: Länge: 157,5 Meter, Breite: 26,25 Meter und Höhe: 15,75 Meter.

Prof. Werner Gitt hat für seine Berechnung für eine Elle 43,75 cm genommen. Diese Elle lässt sich aus der Länge des Siloahtunnels in Jerusalem errechnen. Damit wäre die Arche 131,25 Meter lang, 21,875 Meter breit und 13,125 Meter hoch gewesen.
Welche Maße sollte man also nehmen? Für die weiteren Ausführungen möchte ich gerne die Maße von Prof. Werner Gitt nehmen. Was bei einer „kleineren“ Arche passt, dass passt auch bei einer Größeren.

Das Dach der Arche Noah befand sich mehr als 13 Meter über dem Boden. Das ist höher als ein modernes vierstöckiges Haus. Das ist genug Platz für drei besonders hohe Innendecks, wie sie in der Bibel beschrieben werden.
Nach seinen Berechnungen hätten alle drei Decks zusammen eine Fläche von etwa 8.613 m² gehabt, was etwa 1,2 Fußballfeldern entspricht. Oder die reine Ladefläche von etwa 255 Viehtransportern.
Und es hat einen Rauminhalt von 37.683 m³. Bei diesem Volumen könnte man damit 613 „1 A 40 ft Container“, wie man sie oft in Häfen auf Sattelzügen sieht, transportieren.

Die Studiengemeinschaft Wort und Wissen kommt in ihrem Artikel und Diskussionsbeitrag auf einen Platzbedarf von 7350 m³, was unter der Berechnung von 8613 m² liegt. Wobei sie die Maße für die Arche bei 135 m x 22,5 m x 13,5 m ansetzen.

Sie gehen von 10.800 Grundtypen aus. Davon sind 7200 Vögel (je 7 Paare), 1200 Säugetiere i.a. je 1 Paar, sowie 2400 Reptilien und Amphibien mit j einem Paar.
Die Vögel hätten 900m³, die Säugetiere 4.040m³ und die Reptilien und Amphibien 7.350m³ gebraucht.

Wer mehr Details haben möchte, der arbeite sich durch den Diskussionsbeitrag von der Studiengemeinschaft Wort und Wissen durch.

Answers in Genesis, basierend auf wesentlich aktuelleren sogenannten Baraminologie bzw. Grundtypen-Forschungen [der Wort und Wissen Beitrag ist aus dem Jahr 1996, die Forschungen von Anwers in Genesis sind rund 20 Jahre aktueller!], berechnet sogar nur 1398 Grundtypen mit insgesamt 6744 Tieren an Bord der Arche.

 

3. Wie war das mit den Dinosauriern und wie passen die in die Bibel?

Wir lesen in 1Mo 1,25:

Und Gott machte die Tiere der Erde nach ihrer Art und das Vieh nach seiner Art und alles Gewürm des Erdbodens nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war. (SCH2000)

Also waren auch Dinosaurier dabei, denn Dinosaurier sind Landlebewesen. Wir lesen auch im Buch Hiob über zwei Arten von Dinosaurier (Hiob Kapitel 40, Verse 15-24; sowie Kapitel 40 Vers 25 bis Kapitel 41 Vers 26).
Mehr dazu in dem Beitrag „Dinosaurier und Menschen zusammen“

 

4. Hatte Noah auch Dinosaurier auf der Arche dabei?

Wir hatten gesehen, dass Gott auch die Dinosaurier geschaffen hat. Und wir lesen in 1Mo 7,1+2:

Dann sagte Jahwe zu Noah: „Komm jetzt mit deiner ganzen Familie in die Arche, denn du bist der einzige Gerechte in dieser Generation. 2 Nimm dir von allen reinen* Tieren je sieben Paare mit, ein Männchen und sein Weibchen, von den unreinen aber nur je ein Paar. (NeÜ)

Also hatte Noah auch Dinosaurier mit auf der Arche dabei. Da Dinosaurier zu der Gattung der Reptilien gehörten, waren diese nach dem Schlüpfen aus dem Ei noch nicht groß. Also konnte Noah von jedem Grundtyp Dinosaurier auch Jungtiere an Bord haben, statt ausgewachsene Exemplare.

 

5. Woher hatte Kain seine Frau?

In der Bibel lesen wir von Adam und Eva und danach von Kain und Abel. Danach lesen wir, dass sich Kain eine Frau nahm. Viele Menschen haben sich gefragt, woher denn nun plötzlich diese Frau herkam.
Diese Frage wird benutzt, um die Bibel lächerlich zu machen, oder aber auch um nicht an Gott glauben zu müssen.

Die kurze Antwort lautet: Kain und Abel waren nicht Adams und Evas einzige Kinder gewesen. Kain hat eine seiner Schwestern oder eine Nichte zur Frau genommen. Das war damals am Anfang noch möglich.

Erst ungefähr 2500 Jahre nach der Schöpfung hatte Gott verboten, nahe Verwandte zu heiraten. Dies war in 3.Mose 18,6 und 20,17.

Heutzutage kennen wir durch die Wissenschaft den Grund für dieses Verbot. Es ist hauptsächlich ein biologisches Problem. Wenn Menschen Eltern werden, die eng miteinander verwandt sind, kann es zu genetischen Defekten und Missbildungen dieser Kinder kommen.
Aber warum damals ganz am Anfang nicht? Damals waren die menschlichen Gene noch ganz frisch und ohne Fehler.

Mehr zu diesem Thema findet sich in dem Beitrag „Adam, Eva und Kains Frau“

 

6. Wenn Gott Adam und Eva schuf, also nur zwei Menschen, woher kamen dann all die anderen Menschen?

Wir haben in Frage 5 gesehen, dass es problemlos möglich war, dass Kain eine seiner Schwestern oder eine Nichte zur Frau nehmen konnte. Wenn dies bei ihm möglich war, dann war dies auch bei anderen möglich. Wir wissen nicht ob und wieviel Kinder Abel bis zu seinem Tod hatte. Gab es noch andere Söhne außer Kain, Abel und Seth? Wieviel Töchter wurden Adam und Eva geboren? Wieviel Kinder wurden ihnen gesamt geboren? Mose, der Verfasser der ersten fünf Bücher der Bibel, hatte nicht alles aufgeschrieben, nur das was wirklich wichtig war.

 

7. Wie kommt es, dass es so viele verschiedene Arten von Menschen gibt?

In Frage 1 hatten wir gesehen, dass es am Anfang verschiedene Grundtypen von Tierarten gab. Dass man daraus innerhalb eines Grundtyps eine Vielfalt von Arten erhalten kann, hat etwas mit Genetik zu tun. Die Gene enthalten alle Grundinformationen, wie ein Mensch zusammen gebaut werden muss und funktionieren soll. Darin enthalten sind auch Informationen, ob ein Mensch einem afrikanischen, asiatischen oder europäischen Typ zugeordnet werden kann.

 

8. Wie und wann entstanden Fossilien?

Fossilien entstehen durch eine plötzliche Verschüttung. Denn wenn das Tier, oder die Pflanze, luftdicht eingeschlossen werden, findet auch keine Verwesung statt.

Nun finden wir auf der ganzen Erde verteilt Fossilien. Gab es nun weltweit vereinzelte Katastrophen, wo Lebewesen plötzlich verschüttet wurden, oder gab es weltweit ein katastrophisches Ereignis?
Die einzige weltweite Katastrophe war die biblische Sintflut. Diese wird auch dadurch bestätigt, dass sogar auf den höchsten Bergen überall auf dieser Erde Fossilien gefunden wurden.
Die Bibel berichtet in Psalm 104,8 vom Heben der Berge, wobei viele Fossilien mit hoch gehoben wurden.

Auch können Fossilien nicht Millionen von Jahren vor Adams Sündenfall entstanden sein. Denn in Römer 5,12 steht:
Durch einen einzigen Menschen ist die Sünde in die Welt gekommen und durch die Sünde der Tod. Auf diese Weise ist der Tod zu allen Menschen hingekommen, weil sie ja alle gesündigt haben.
Vor Adams Sünde gab es den Tod noch nicht.

Mehr zum Thema findet sich unter dem Beitrag „Fossilien von Meerestieren auf den Bergen“ und „Die Entstehung der Gebirge“.

 

9. Wann und wie entstand die Eiszeit?

Wie Eiszeit entstand kurz nach der weltweiten Sintflut.
Während der Sintflut brach der Ozeanboden auf und es entstanden Unterwasservulkane, die das Wasser erwärmten. Das führte zur vermehrten Verdunstung des Wassers. Es bildeten sich viel mehr Wolken über dem Land als sonst und anstatt dass es regnete, gab es sehr viel Schnee, der nicht mehr schmolz. Dies war bedingt durch die Unmengen an Vulkanasche, die in die Erdatmosphäre geschleudert wurden, die Sonne verdunkelten und das Klima abkühlen ließen.

Mehr dazu in den Beitrag „Die Eiszeit und die Bibel“.

 

10. Wann und warum entstanden plötzlich auf der ganzen Welt menschliche Hochkulturen?

Nach der biblischen Sintflut sollten die Menschen sich eigentlich auf der ganzen Erde verteilen. Aber sie waren ganz bewusst ungehorsam und als Zeichen dieser Rebellion bauten sie einen Turm (1.Mose 11,1-9).

Nachdem sie der HERR über die Erde zerstreut hatte, bauten die Menschen wieder eine Hochkultur auf. Dort wo es keine Eiszeit gab, konnte dies ziemlich schnell gehen.

Ein Kennzeichen einer plötzlich auftauchenden Hochkultur ist das Fehlen von tausenden von Jahren Entwicklungsgeschichte.

Siehe auch den Beitrag „Der Turmbau zu Babel und die Sprachenverwirrung“.

 

11.Aber beobachten wir nicht die Evolution, weil wir sehen, wie sich Tiere verändern? – Wir sehen, wie Bakterien gegen Antibiotika resistent werden.

Viele Christen machen den Fehler und fallen auf Evolutionisten herein, indem sie in solchen Fällen an Mikroevolution denken.
Der Begriff Mikroevolution ist aber unglücklich gewählt, denn man könnte denken, dass es sich um echte Evolution handeln würde, wo das Leben mit einer Amöbe begann.

Der Unkundige könnte meinen, dass Mikroevolution einfach Evolution in kleinen Schritten sei und dass man nur viele Mikroevolutionsschritte hintereinander hängen müsse, um Makroevolution zu bekommen. Das aber ist ganz falsch, auf diese Weise bekommt man niemals neue Tierarten!

In Wahrheit geht es nur um Anpassungsvorgänge und Variationen innerhalb eines Grundtyps, die der Schöpfer von Anfang an in die Gene hinein gelegt hat.

 

12. Haben Wissenschaftler denn nicht bewiesen, dass die Erde Milliarden von Jahren alt ist?

Wissenschaftler meinen viele Beweise gefunden zu haben die belegen, dass die Erde nicht nur Millionen von Jahren alt ist; sie gehen sogar von einem Alter von 4,5 Milliarden Jahren aus. Aber es gibt viele wissenschaftliche Fakten, die dem widersprechen. Hier sollen nur wenige genannt werden:

Die Weltmeere sollen vor etwa 3,8 Milliarden Jahren entstanden sein. Nun werden die Weltmeere aber ständig salziger. Das kommt dadurch, dass Salze aus Gebirgssteinen herausgelöst und über Bäche und Flüsse in die Meere transportiert werden. Wenn wir zurück rechnen, wann es kein Salz im Meer gab, dann kommen wir auf 62 Millionen Jahre. Älter darf die Erde also nicht sein.

Helium wird ständig im Erdinneren nachproduziert, wandert nach oben und verteilt sich schließlich in der Erdatmosphäre. Ein Teil wandert ins Weltall, aber das meiste bleibt auf der Erde. Wenn sich das Helium seit Existieren der Erde in der ganzen Erdatmosphäre verteilt hätte, dann dürfte die Erde nicht älter als 2 Millionen Jahre alt sein.

Das Erdmagnetfeld verliert alle 1400 Jahre die Hälfte seiner Energie. Wenn wir zurück rechnen, dann hätte das Erdmagnetfeld vor 20.000 tausend Jahren so stark sein müssen, dass die ganze Erde geschmolzen wäre. Also kann die Erde nicht älter als 20.000 Jahre sein.

Eine Supernova ist ein explodierender Stern, dessen Reststrahlung man im Röntgenbereich nachweisen kann. Nun wurde beobachtet, dass in jedem Jahrhundert im Durchschnitt 2 Supernovä (Mehrzahl von Supernova) in unserer und den Nachbargalaxien stattfinden. Es wurden aber nur 200 Überreste von Supernovä gefunden, was ein Alter von 10.000 Jahren ergibt. Die Galaxien können also nicht älter als 10.000 Jahre sein.

Anhand dieser wenigen Beispiele sehen wir, wie sich die evolutionäre Wissenschaft widerspricht. Die Bibel hingegen widerspricht sich nicht. Im Gegenteil, wenn wir die biblischen Berichte über die Schöpfung so nehmen wie sie sind, dann erhalten wir ein harmonisches Bild.

Natürlich könnte man sagen, dass die Erde schon Millionen von Jahre vor der Menschheit existierte. Es macht aber keinen Sinn, wenn der lebendige Gott eine Erde für Menschen schafft, dann aber so lange ohne Menschen alleine lässt.

Mehr dazu gibt es in dem Beitrag „Das Alter der Erde“.

 

13. Wo ist der Beweis für eine weltweite Sintflut?

Zunächst haben über 300 verschiedene Völker unabhängig voneinander eine Sintflutgeschichte in ihren Überlieferungen. Und das nicht erst seitdem Missionare dorthin gereist sind. Nicht alle Berichte sind vollständig, so wie die Bibel es erzählt. Aber es ist klar und ersichtlich, dass es eine weltweite Überschwemmung gegeben hat.

Dann hatten wir in Frage 8 bereits die Fossilien angesprochen, die durch eine weltweite Katastrophe entstanden sind. Viele Fossilien wurden auf den Bergen in aller Welt und sogar auf dem Mt.Everest gefunden.

Üblicherweise wird gelehrt, dass sich Erdschichten in Millionen von Jahren übereinander abgelagert haben. Zuerst bildete sich eine Erdschicht, dann passierte sehr lange Zeit nichts mehr und dann wurde die nächste Erdschicht darauf abgelagert. Bei der Sintflut haben sich aber viele Schichten innerhalb kurzer Zeit übereinander abgelagert, mit klar definierten Trennlinien dazwischen.

Dann wurden Fossilien gefunden, wie zum Beispiel versteinerte Baumstümpfe, die durch zwei und mehr Erdschichten hindurchgehen.

Detailliertere Informationen zu diesem Thema gibt es in den Beitrag „Eine weltweite Sintflut ist nachweisbar“.

 

14. Hat die Wissenschaft die Bibel nicht widerlegt?

Auf dem ersten Blick hat es oft den Anschein, dass dies dem so ist. So gibt es zum Beispiel Menschen, die sich daran stören, dass die Bibel sich wissenschaftlich verkehrt äußern würde, wenn es heißt, dass die Sonne auf und wieder unter geht.
Nun soll dies auch keine wissenschaftliche Aussage sein, sondern nur eine Wiedergabe, wie wir Menschen dies wahrnehmen. Schließlich benutzen wir diese Worte auch in unserem Alltag.

Dann ist es so, dass die Bibel zwar kein wissenschaftliches Buch ist, aber wissenschaftliche Fakten enthält. Die Bibel schreibt über wissenschaftliche Fakten, noch bevor diese von der modernen Wissenschaft entdeckt wurden. Hier sollen wenige Beispiele folgen:

– Die Erde ist eine Kugel (Jesaja 40,22a) die in einem luftleeren Raum    existiert (Hiob 26,7).
– Der Wasserkreislauf (Hiob 36,27-28)
– Das Gewicht von Luft (Hiob 28,25)
– Das der Hase ein Wiederkäuer ist (3.Mo 11,4.6) oder
– Die Bildung von Wolken (Hiob 26,8)

Wir müssen sogar sagen, dass die Wissenschaft eher noch die Bibel bestätigt. Besonders wenn durch die Wissenschaft die Wunder der Schöpfung mehr und mehr entdeckt werden. In der Homepage finden sich noch mehr Fakten.

 

15. Was ist mit der Bibel und dem Urknall?

Zunächst müssen wir folgende Tatsachen festhalten:

Das das Universum vor etwa 13,8 Milliarden mit einem einzigen, unendlich heißen und dichten Punkt begann und sich ab da bis auf die heutige Größe ausdehnte, ist eine Theorie.
Hier möchte ich nur wenige Faktoren aufzeigen, wo wir Probleme mit dem Urknall-Modell haben.

Die Idee, dass sich das Universum von einem einzigen Punkt aus ausdehnte, ist, dass die Wellenlänge des Lichtes in den roten Teil des Lichtspektrums verschoben ist. Je weiter die Galaxien von der Erde entfernt sind, desto röter werden sie.
Wir wissen aber nicht ob das Universum wirklich mit einem Punkt angefangen hat. Das Universum kann auch eine Anfangsgröße gehabt haben und nun dehnt es sich aus. Gott selbst kann das Universum noch weiter ausdehnen.

Dann gibt es die allgemeine Tendenz, dass sich alles in Unordnung oder Chaos entwickelt, es sei denn es wird aktiv eingegriffen (so wie eine Wohnung chaotisch aussieht, wenn man nicht aktiv ständig Ordnung hält). Das Universum hat aber eine Ordnung, die auf einen Schöpfergott hinweist, der alles in Ordnung hält.

Die kosmische Hintergrundstrahlung wird als ein wichtiger Beweis für die Theorie des Urknalls angesehen, sie ist eine Form von elektromagnetischer Strahlung und wird als das „Nachglühen“ der heißen Phase des Urknalls bezeichnet.

Ein Problem ist, dass nach dem Urknallmodell im Universum ungleichmäßige Temperaturen auftreten müssten. Aber die kosmische Hintergrundstrahlung ist gleichmäßiger als erwartet.

Zum Schluss möchte ich noch auf eine Feinabstimmung hinweisen. Hätte sich das Universum seit dem Urknall zu schnell ausgedehnt, dann hätten sich keine Sterne und Galaxien gebildet. Hätte es sich zu langsam ausgedehnt, wäre das Universum wieder in sich zusammen gefallen.

Fazit: Das Urknall-Modell eröffnet eine Vielzahl von weiteren Problemen und beruht auf einer Reihe von unbewiesenen Hypothesen und Annahmen. Anstatt dass es Antworten gibt, wirft es eher noch mehr Fragen auf. Meint man eine Frage beantwortet zu haben, tun sich noch mehr Fragen auf.

Eine Frage ist, wenn durch den Urknall Raum und Zeit entstanden sind, was war dann davor? Es gibt keine Wirkung ohne Ursache. Somit müssen wir auf einen Schöpfergott zu sprechen kommen, der sich in der Bibel uns Menschen mitteilt.

Denn wenn wir von einem Schöpfergott ausgehen, die Bibel als das Wort Gottes so nehmen, wie es geschrieben steht und wissenschaftliche Erkenntnisse aus der biblischen Perspektive betrachten, so werden die grundlegendsten Fragen beantwortet.

Mehr und detaillierter dazu in dem Vortrag von Dr.rer.nat. Markus Blietz „Im Anfang war der große Knall? / Erschuf sich unser Universum selbst?“

Erhältlich hier: https://www.janash.org/bestellen. Man kann ihn sich aber auch hier in Youtube bei Studio Janash ansehen.

 

16. Was ist mit der Kohlenstoffdatierung? Beweist die C14-Methode denn nicht, dass die Erde sehr alt ist?

Die C14-Datierung kann man nur bei den Dingen machen, die Kohlenstoff enthalten. Z.B. Fossilien, Kohle, Öl, Erdgas, Marmor und Diamanten.

Die Halbwertszeit von C14 beträgt 5370 Jahre. Die Halbwertszeit ist dabei die Zeit, nach der die Menge an C14 halbiert wird. Nach weiteren 5730 Jahren wird sie dann noch mal halbiert, also geviertelt usw.

Und nach 17 Halbwertszeiten, also 17-mal halbiert, ist so gut wie nichts mehr von dem C14 übrig. So wenig, dass es trotz modernster Geräte nicht mehr nachzuweisen ist. Bei rund 100.000 Jahren ist Ende.

Noch weiteres zum Nachdenken:

Man bestimmt ein Kohlenstoff-14-Alter von nur 55.000 Jahren in Diamanten die 1-3 Milliarden von Jahre alt sein sollen. Dieses so bestimmte Alter muss noch weiter nach unten korrigiert werden, denn die Evolutionisten übersehen, dass es eine Sintflut gab. Vor der Sintflut waren die Bedingungen in der Atmosphäre ganz anders als heute. Wenn man das berücksichtigt, kann man die 55.000 Jahre in wenige Jahrtausende umrechnen.

Ebenso misst man ein Alter zwischen 20.000 und 50.000 Jahren bei Fossilien, die bis zu 32-350 Millionen Jahre alt sein sollen.

Ein Ammonit wurde zusammen mit versteinertem Holz entdeckt. Beide Fossilien sollen laut Schichtdatierung 112-120 Millionen Jahre alt sein, aber das Radiokohlenstoffalter beträgt nur einige tausend Jahre.

Die unerwartete Anwesenheit von Radiokarbon in Diamanten ist ein Hinweis auf eine junge Welt, von der uns die Bibel berichtet. Radiokarbon ist ein radioaktives Isotop des Kohlenstoffs, das in der Atmosphäre durch die Wechselwirkung von kosmischer Strahlung mit Stickstoff entsteht. Diamanten sind laut Evolutionisten Milliarden Jahre alte Gesteine, die tief in der Erdkruste gebildet werden. Sie sollten daher kein Radiokarbon mehr enthalten, da dieses Isotop aufgrund seiner Halbwertszeit von etwa 5.730 Jahren nach etwa 100.000 nicht mehr nachweisbar sein sollte.

Das Magnetfeld war in der Vergangenheit stärker als heute und schützte die Atmosphäre vor dem Sonnenwind, der letztlich C14 in der Atmosphäre erzeugt. Es reduzierte die Radiokohlenstoffproduktion. Infolgedessen hatten die Lebewesen in der Vergangenheit viel weniger Radiokohlenstoff in ihren Körpern.

Mehr und detaillierter dazu in dem Vortrag von Dr.rer.nat. Markus Blietz „Wie alt ist die Welt?“

Erhältlich hier: https://www.janash.org/bestellen. Man kann ihn sich aber auch hier in Youtube bei Studio Janash ansehen.

 

17.Welche Erklärung haben Sie für den Affenmenschen?

Zunächst muss festgehalten werden, dass es diesen sogenannten Affenmenschen nicht wirklich gibt.

Die Bibel spricht davon, dass Gott die Tiere und den Menschen geschaffen hat. Von einem Übergang zwischen Affen und Mensch ist nicht die Rede. Wenn Gott der Herr gesagt hat „Laßt uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich…“ (1Mo 1,26a; SCH2000), dann kann er das Tier nicht als Ebenbild haben.

Auch aus wissenschaftlicher Perspektive wurde das Bindeglied zwischen Affe und Mensch bisher nicht gefunden.

Wir müssen sogar eher noch zugeben, dass diejenigen archäologischen Funde, die man dem menschlichen Vorfahren zugeordnet hat, definitiv entweder dem Affen oder dem Menschen zuzuordnen sind – aber keiner Übergangsform wie dem „Affenmenschen“. Wenn also z. B. die Rede ist von Australopithecus afarensis, Australopithecus africanus, Australopithecus robustus, Australopithecus boisei und von Homo habilis, so handelt es sich einfach um ausgestorbene Affen, nicht aber um „Affenmenschen“.

Siehe auch den Beitrag „Der Urzeitmensch und die Bibel“

 

TEIL B

1. Können Christen nicht auch an die Evolution glauben?

Zunächst hat die Lehre der Evolution ein komplett anderes Weltbild als das der Bibel.

Durch die Lehre der Evolution verliert der Mensch seine wahre Identität. Nach dem evolutionistischen Modell stammt der Mensch vom Tier ab. Unsere Identität, unsere einzigartige Persönlichkeit, unsere Person, das was wir sind und uns ausmacht, ist nach dieser Vorstellung, dass wir ein höher entwickeltes Tier sind. Der Mensch wurde aber nach dem Bild Gottes geschaffen.

Die Lehre der Evolution untergräbt die Autorität von Gottes Wort. Die Autorität des Wortes Gottes wird untergraben, indem die fehlbaren Ideen des Menschen über das Alter der Erde aufgegriffen werden und diese Ideen werden benutzt, um die klare Bedeutung des Wortes Gottes zu verändern. Das ist eine Frage der Autorität. Die Kompromittierung der Genesis trägt zum Verlust der biblischen Autorität bei.

Fazit: Christen gehen nicht unbedingt verloren, wenn sie an die Evolution glauben. Aber ihre Bereitschaft Kompromisse zu machen, kann so manch anderen Menschen dazu führen, der Bibel nicht zu vertrauen und dieser Mensch geht dann für die Ewigkeit verloren!

 

2. Waren die Schöpfungstage wirklich gewöhnliche 24-Stunden-Tage?

Das hebräische Wort für „Tag“ (jom) bezeichnet im Zusammenhang der Schöpfung einen wirklichen 24-Stunden-Tag. Auch wenn die Lichtträger, Sonne und Mond, erst am dritten Tag erschaffen wurden, sind seit dem ersten Schöpfungstag Licht und Finsternis bereits vorhanden.

Auch außerhalb des Schöpfungsberichtes finden wir an die 359-mal den Begriff „jom“ in Verbindung mit einer Zahl und es bedeutet einen 24-Stunden-Tag. Auch die sechsmalige Redewendung „es wurde Abend, es wurde Morgen“ zeigt uns, dass mit dem Sonnenaufgang ein neuer Tag beginnt (1. Mose 1,5+8+13+19+23+31). Dann bestätigt Gott der Herr selbst, dass es wirkliche 6 Tage waren. In 2.Mose 31,17 heißt es:

Er (Anm.: der Sabbat) ist ein ewiges Zeichen zwischen mir und den Kindern Israels; denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht; aber am siebten Tag ruhte er und erquickte sich. (SCH2000)

Der Sabbat, den der Herr für Israel eingeführt hatte, dauerte schließlich einen Tag lang und nicht Jahrtausende oder Jahrmillionen.
Weiterhin ist die 7-Tage-Woche ein Musterbeispiel für uns Menschen. In den Zehn Geboten begründet Gott die sechs Arbeitstage und den Ruhetag mit seinem im Schöpfungsbericht beschriebenen Handeln in gleicher Zeitdauer (2Mo 20,8-11).

Einen weiteren Hinweis, dass ein 24-Stunden-Tag gemeint ist, finden wir im ersten Teil von 1. Mose 1,14:

Und Gott sprach: Es sollen Lichter an der Himmelsausdehnung sein, zur Unterscheidung von Tag und Nacht, … (SCH2000)

Sonne und Mond wurden also zur Unterscheidung von Tag und Nacht geschaffen, um die Zeit sichtbar bzw. erfahrbar zu machen. Wenn wir Sonne und Mond beobachten, sehen wir, wie die Zeit vergeht. Wenn Gott die Lichter am Himmel schafft, damit diese für einen Rhythmus von Tag und Nacht sorgen, dann waren diese für den Menschen und nicht für Gott selbst, der nicht Raum und Zeit unterworfen ist (z.B.: Ps 90,2; Offb 22,13). Warum sollte Gott tausend Jahre und mehr warten, bis der Mensch auf der Bildfläche erscheint?

Ein Schöpfungstag hat also wirklich, wie Gottes Wort es sagt, einen Tag lang gedauert. Weiterführende Literatur, die noch intensiver ins Detail geht: „Ken Ham, Sechs Tage oder Jahrmillionen“.

 

3. Ist ein Tag nicht wie tausend Jahre, sodass die Schöpfungstage lange Zeitabschnitte gewesen sein müssen?

Zu dieser Denkweise werden gerne zwei Bibelstellen heran gezogen, die wir uns näher anschauen werden.

Denn tausend Jahre sind vor dir wie der gestrige Tag, der vergangen ist, und wie eine Nachtwache (Psalm 90,4; SCH2000)

In Psalm 90 wird die Vergänglichkeit des Menschen beschrieben (V.5-6), die im Gegensatz zur Ewigkeit Gottes (V.2) steht. Vers 4 bedeutet, dass der Herr einen Überblick über 1000 Jahre hat, als wären sie wie ein einziger vergangener Tag und eine einzige Nachtwache. Der Zusammenhang ist der, dass hier der geschichtliche Heilsplan Gottes angesprochen wird.

Dieses eine aber sollt ihr nicht übersehen, Geliebte, dass {ein} Tag bei dem Herrn ist wie tausend Jahre, und tausend Jahre wie {ein} Tag! (2.Petrus 3,8; SCH2000)

Vers 8 bedeutet: Über die 1000 Jahre hat der Herr den Überblick als wären diese nur ein Tag. So wie man problemlos einen Tag durchplant, so ist dies für den Herrn ohne Probleme für 1000 Jahre möglich. Paulus ergänzt den Psalm mit einer Umkehrung und das „wie“ in beiden Bibelversen ist ein Vergleich. Es steht nicht geschrieben, dass 1 Tag auch 1000 Jahre, oder 1000 Jahre ein Tag sind. „Bei dem Herrn“ bedeutet, dass Gott zeitlos ist und nicht mit unserem zeitlichen Maßstab misst.

Wichtig ist der Überblick über diese Zeitspanne. Es ist egal, ob es nun 1 Tag oder 1000 Jahre dauert. Gott hat ein völlig anderes Zeitverständnis als der Mensch. Aus menschlicher Perspektive scheint Christi Wiederkunft sich lange hinauszuzögern (vgl. Ps 90,4). Doch von Gott her gesehen, wird sie nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Ein weiterer Punkt, der gegen die 1000 Jahre, oder Langzeitschöpfung spricht, sind Symbiosen. Symbiose bedeutet ein Zusammenleben oder eine Zweckbeziehung zwischen verschiedenen Lebensgemeinschaften. Wie zum Beispiel zwischen dem Einsiedlerkrebs und der Seeannemone; zwischen der Yuccamotte und der Palmlilie, sowie zwischen den Blattschneiderameisen und Pilzen.

Die Logik ist klar: Wie können die Pflanzen überlebt haben, wenn die Tiere, die für ihr Überleben notwendig sind, erst tausende Jahre später existieren? Das geht nicht. Eine Schöpfung in 6 Tagen hat hier keine logischen Probleme.

Mehr zu diesem Thema, siehe Beitrag „Stolpersteine für Evolution und Langzeitschöpfung“ .

 

4. Gab es zwischen den ersten beiden Versen von 1. Mose nicht eine Lücke?

Wir lesen in 1.Mose 1,1-2:

1 Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde. 2 Die Erde aber war wüst und leer, und es lag Finsternis auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über den Wassern. (SCH2000)

Die Lückentheorie besagt, dass zwischen Vers 1 und Vers 2 unseres Bibelverses eine ganz lange Zeitspanne liegt.

Das evolutionistische Modell besagt, dass die Erde Milliarden von Jahren alt ist. Und dem Alter von Fossilien (versteinerte Reste von toten Lebewesen) werden ebenfalls Millionen und Milliarden von Jahren zugeordnet. Und so versucht man die Millionen und Milliarden von Jahren zwischen die Verse 1 und 2 hinein zu quetschen.

Dies widerspricht aber klar dem Wort Gottes, das lehrt, dass mit Adams Sünde der Tod in die Welt kam und die gesamte Schöpfung verdorben wurde. (1Kor 15,21-22)

Und was wäre, wenn es für Tausende oder Millionen von Jahren noch kein Leben gab und die Erde trotzdem so alt wäre, wie das evolutionistische Modell sagt?

Grundsätzlich ist es wichtiger, wann das Leben und nicht die Erde entstand. Es macht aber auch keinen Sinn, dass Gott für eine lange Zeit die Erde ohne Menschen gelassen hätte.

Aber Gott selbst sagt in 2Mo 20,11:

Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und er ruhte am siebten Tag; darum hat der HERR den Sabbattag gesegnet und geheiligt. (Sch2000)

Himmel und Erde bedeuten hier das gesamte Universum und die Erde mit all ihren Wundern. Diese wurden in 6 Tagen geschaffen und jeder Tag hatte 24 Stunden. Nach eigener Aussage unseres lebendigen Gottes gibt es keine Erde und kein Universum, die Jahrmillionen und Jahrmilliarden alt sind.

 

5. Woher wissen Sie, dass die Bibel wahr ist?

Der lydische König Krösus wollte wissen, ob er gegen die Perser Krieg führen sollte und er schickte Boten zu den verschiedenen Orakeln. Das Orakel von Delphi gab ihm zur Antwort, dass er ein großes Reich zerstören würde. Nur sagte es nicht welches. Schließlich zerstörte er sein eigenes. Das war im Jahr 546 v. Chr.

Wenn in der Bibel Vorhersagen gegeben werden, sieht dies ganz anderes aus. Wenn in der Bibel Vorhersagen stattfinden, dann erfüllen die sich bis ins Detail hinein. Hier möchte ich nur Wenige von Vielen als Beispiel anführen:

Gott hat durch den Propheten Daniel in Babylon dem König Nebukadnezar sagen lassen, dass nach dem Reich der Babylonier noch drei 3 große Weltreiche kommen würden (Daniel 2,27-43). Diese waren das medo-persische Reich, das Reich von Alexander dem Großen und das römische Reich. In Daniel 7,2-7 sieht Daniel diese Weltreiche, einschließlich dem von Babylon, als Tiere dargestellt die auch beschrieben werden.
Gott ließ durch den Propheten Jesaja 150 Jahre im Voraus vorhersagen, dass der persische König Kyrus dem Volk der Juden gestatten würde, wieder den Tempel in Jerusalem aufzubauen, nachdem dieser durch die Babylonier zerstört worden war (siehe Jesaja 44,28 und Esra 1,1-4).
Gott ließ Daniel auch über die Zeit von Kyrus (537 v.Chr.) bis zur Makkabäerzeit (164 v.Chr.) bis ins Detail hinein prophezeien (Daniel 11,1-45).

Der Herr Jesus hatte vorhergesagt, dass Jerusalem zerstört werden würde (Lukas 19.41-44). Das war im Jahr 70 n.Chr. Besonders, dass kein Stein auf dem anderen vom Tempel bleiben würde, hatte sich erfüllt (Lukas 21,6). Die Hitze des Feuers brachte das Gold zum Schmelzen und die römischen Soldaten brachen einen Stein nach dem anderen ab, um an das geschmolzene Gold zu kommen.
Gott hatte aber auch durch den Propheten Hesekiel die Auferstehung der Nation Israel vorhersagen lassen (Hesekiel 37,1-10). Und in Hesekiel 36,24 heißt es noch genauer:

„Denn ich will euch aus den Heidenvölkern herausholen und aus allen Ländern sammeln und euch wieder in euer Land bringen.“

Was bereits geschehen ist und immer noch passiert.

Dies sind nur 4 von etwa 3200 Bibelversen zu erfüllten Prophetien. In keinem Buch der Welt, noch in irgendeiner Religionsgemeinschaft oder Sekte finden sich wie in der Bibel erfüllte Prophetien.

Weiter haben wir Aussagen in der Bibel über wissenschaftliche Fakten. Diese Fakten wurden erst von der Wissenschaft ab etwa dem 18.Jahrhundert entdeckt. Woher sollten z.B. die Menschen von früher auch wissen, dass die Erde eine Kugel in einem luftleeren Weltraum ist, wenn Gott es nicht sagt? Mehr dieser Entdeckungen finden sich bei der Beantwortung von Frage A14.

Beide Faktoren, erfüllte Prophetien und wissenschaftliche Aussagen, zeigen, dass die Bibel wahr ist.

 

6.Warum können Menschen des gleichen Geschlechts, die sich lieben, nicht heiraten?

Wir müssen zunächst festhalten, dass Gott den Menschen in seinem Bild (also Gottes) schuf, er schuf sie als Mann und Frau. Weder als Frau und Frau, noch als Mann und Mann. Wir lesen dazu 1.Mose 1,26+27:

Und Gott sprach: Laßt uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich; die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde, auch über alles Gewürm, das auf der Erde kriecht! Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie. (SCH2000)

Was bedeutet „nach Gottes Bild geschaffen“?

Wir haben viel mit Gott gemeinsam, ohne gleichzeitig Gott gleich zu sein. So hat Gott die Fähigkeit, zu erschaffen, kreativ zu sein, etwas zu gestalten und zu erfinden. Als Gott den Menschen schuf, gab ER ihm die Aufgabe den Garten Eden zu bearbeiten und zu bewahren.

Wir Menschen können ebenfalls kreativ sein im Bereich Kunst, Musik oder Literatur. Wir können einen Garten oder ein Haus gestalten. Und auch wir haben die Fähigkeit, Sachen zu erfinden. Auch sind wir wie Gott fähig, wie Gott logisch zu denken und zu argumentieren. Auch hat der Mensch wie Gott Gefühle.

Und im Gegensatz zum evolutionistischen Modell, konnte der Mensch schon von Anfang an wie Gott sprechen.

Die Unterschiedlichkeit von Mann und Frau als zwei unterschiedliche Personen spiegelt auch die Dreieinheit Gottes wider. Auf die Mehrzahl deutet das „uns“ in Vers 26 hin.

In der Dreieinheit haben wir also ein Vorbild auf Mann und Frau in der Ehe. Vater, Sohn und Heiliger Geist sind untereinander gleichwertig, aber unterschiedlich in der Rolle und Autorität (der Mann soll das Haupt der Frau sein).

 

7.Es gibt weltweit zig Religionen und tausende Sekten. Warum sollte Jesus der „einzige Weg“ sein?

a) Das Christentum ist nicht eine Religion wie die anderen. Sie hat eine Person zum Gegenstand: Christus

b) Weil die Bibel es sagt.

Gott hat den Menschen sozusagen diktiert, was sie aufschreiben sollen (Siehe dazu auch die Antwort bei C1). Und so hat der Apostel Johannes folgende Aussage Jesu schriftlich festgehalten:

Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater (Anm.: also zu Gott) als nur durch mich! (Joh 14,6; SCH2000)

Und Lukas berichtet was Petrus über Jesus gesagt hat:

Und kein anderer kann Rettung bringen. Denn Gott hat den Menschen in der ganzen Welt keinen anderen Namen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen. (Apg 4,12, NeÜ)

c) Die Präexistenz Jesu Christi

Es gibt Hinweise, dass Jesus Christus bereits schon vor seinem irdischen Leben existierte. So lesen wir beim Propheten Micha 5,1:

Doch du Bethlehem in Efrata, zu klein, um unter den Fürsten Judas zu sein. Aus dir soll der hervorgehen, der mein Herrscher über Israel wird! Sein Ursprung liegt in der Vorzeit, sein Anfang in der Ewigkeit. (NeÜ)

Und im Evangelium nach Johannes lesen wir in Kapitel 1, die Verse 1-3+14:

1 Im Anfang war das Wort. Das Wort war bei Gott, ja, das Wort war Gott. 2 Von Anfang an war es bei Gott. 3 Alles ist dadurch entstanden. Ohne das Wort entstand nichts von dem, was besteht. 14 Er, das Wort, wurde Mensch und wohnte unter uns. Und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, eine Herrlichkeit wie sie nur der Eine und Einzigartige vom Vater hat, erfüllt mit Gnade und Wahrheit. (NeÜ)

Alle Religionsstifter und Begründer von Sekten waren sterbliche Menschen. Jesus aber ist Gott.

d) Hinter Jesus Christus stehen erfüllte Prophezeiungen.

In der Antwort auf die Frage B5 „Woher wissen Sie, dass die Bibel wahr ist?“ hatte ich bereits schon erfüllte Prophetien angesprochen. Nun gibt es auch welche die gezielt auf den Herrn Jesus hinweisen. Hier haben wir eine kleine Auswahl (die Bibelstellen aus dem Alten Testament weisen auf die Prophezeiung hin und die Bibelstellen aus dem Neuen Testament auf deren Erfüllung):

– Er sollte in Bethlehem zur Welt kommen (Micha 5,1; Mat 2,1-6)
– Er wurde von einer Jungfrau geboren (Jesaja 7,14; Mat 1,23)
– Er zieht unter großem Jubel mit einem Esel in Jerusalem ein (Sacharja 9,9; Mat 21,1-5)
– Er wird für 30 Silberlinge verraten (Sacharja 11,12-13; Mat 27,3-6)
– Er wird ausgepeitscht, bespuckt und geschlagen (Jesaja 50,6; Jesaja 53,4; Mat 27,27-31; Joh 19,1)
– Seine Kleider werden verteilt und um sein Gewand wird gelost (Psalm 22,19; Mat 27,35)
– Seine Hände und Füße werden durchbohrt (Psalm 22,17; Jesaja 53,5; Joh 19,18; Joh 20,25-27; 1.Petr 2, 24-25)
– Er wird getötet (Jesaja 53,7-9; Mat 27,33-54)
– Es wird ihm kein einziger Knochen gebrochen (Psalm 34,21; Joh 19,33-36)
– Sein toter Körper wird in das Grab eines reichen Mannes gelegt (Jesaja 53,9; Mat 27, 57-60)
– Gott weckt ihn aus den Toten auf (Psalm 16,10; Apg 2,29-32)

Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand zufällig 8 Prophezeiungen erfüllt liegt bei 1: 1017. Und bei 48 erfüllten Prophezeiungen liegt die Wahrscheinlichkeit bei 1 : 10157. Dies entspricht, nach dem Mathematiker Peter W. Stoner, in Science Speaks, etwa der Zahl von Elektronen im Universum.
Hinter allen Religionsstiftern steht keine einzige erfüllte Prophetie, die Jahrhunderte vorher schriftlich vorausgesagt wurde.

e) Der Unterschied zwischen dem Evangelium und den Religionen ist der zwischen Erlösung und Selbsterlösung.

Alle Religionen und Sekten haben gemeinsam, dass sie versuchen, sich durch eigene Anstrengungen zu erlösen. Dies kann in Form von Werken oder dem Einhalten von Regeln stattfinden. In den Religionen und Sekten versuchen die Menschen durch Werke Gott zu gefallen.
In manchen Religionen sind die Menschen auf der Suche nach Gott und in etlichen Philosophien sind die Menschen auf der Suche nach dem Göttlichen in sich selbst. Aber es sind immer eigene Anstrengungen notwendig.
In der Bibel ist aber Gott auf der Suche nach den Menschen, um sie zurück in die Gemeinschaft mit IHM zu bringen! Gott rief nach den ersten Menschen nachdem sie IHM untreu geworden waren (1.Mose 3,9). ER kam als erstes auf Abraham zu (1.Mose 12,1), obwohl Abraham noch andere Götter verehrt hatte (Josua 24,2-3). Und der Herr Jesus erzählte die Gleichnisse von dem verlorenen Schaf (Luk 15,3-7) und dem verlorenen Sohn (Luk 15,11-32).

f) Jesus Christus ist vom Tod auferstanden und lebt.

Die Auferstehung Jesu ist das best bezeugte Ereignis der gesamten Antike.

Verschiedene Historiker, die z. T. keine Christen waren, z.B. Josephus (ca. 37-110 AD), Ignatius (ca. 50-115 AD), Justin Martyr (ca. 100-165 AD) und Tertullian (ca. 160-220 AD) waren davon überzeugt, dass die Auferstehung tatsächlich geschehen ist. Ihre Schriften bestätigen die Aussagen der 4 Evangelien.

Der große Stein vor dem Eingang zum Grab war von den Römern versiegelt worden, doch drei Tage nach der Kreuzigung war es leer. Die gern vertretene These des „Leichenraubs“ durch die Jünger ist wenig überzeugend, denn das Grab wurde von Soldaten bewacht. Auch die Theorie, die Wachen seien eingeschlafen, ist absurd, wenn man das damalige römische Militärwesen kennt: So weist der Historiker George Currie darauf hin, dass auf das Verlassen des Postens oder Einschlafen während der Wache die Todesstrafe stand.
Die jüdisch-religiösen Leiter mussten zugeben, dass das Grab leer war. Deshalb behaupteten sie, dass die Jünger Jesu Leichnam gestohlen hätten, um eine Auferstehung vorzutäuschen (vgl. Mt 28,11-15). Diese Tatsache ist sehr entscheidend. Denn sie verdeutlicht, dass selbst die Feinde Jesu nicht leugnen konnten, dass das Grab leer war.

Nach seiner Auferstehung erschien Jesus mindestens zehnmal den Menschen. Paulus verweist zum Beispiel auf mehr als 500 Personen, denen der auferstandene Christus leibhaftig erschienen ist (1. Kor 15,3-8). Stichhaltig zeigt sich dieses Argument vor allem deshalb, weil die meisten dieser Augenzeugen zu diesem Zeitpunkt (ca. 55 n. Chr.) noch lebten und über die Ereignisse hätten befragt werden können. Diese Erscheinungen waren keine Halluzinationen, denn Jesus hat bei diesen Gelegenheiten mit seinen Nachfolgern gesprochen und gegessen, und sie haben seinen Körper berührt (Lukas 24,36-39).

Nach Jesu Tod waren die Jünger eine völlig mutlose und verängstigte Gruppe von Männern und Frauen, denn als Anhänger des „Staatsfeindes“ Jesus mussten sie selbst mit dem Tod rechnen. Erst als der Auferstandene ihnen begegnete, wurden aus verängstigten Menschen mutige Zeugen. Sie verbreiteten die Botschaft vom Sterben und Auferstehen Christi, erst in Jerusalem und später in der ganzen Welt. Viele von ihnen wurden verfolgt und bezahlten ihren Glauben mit ihrem Leben – wer würde so etwas für eine selbst erfundene Geschichte tun?

Die Frauen fanden als Erste das Grab leer vor. Dieser Hinweis in den Evangelien ist sehr bedeutend, denn zur damaligen Zeit war das Zeugnis einer Frau wertlos. Wäre die Auferstehung Jesu nur ein Mythos seiner Anhänger, so hätten sie den Bericht über die Auferstehung sicherlich anders arrangiert. Die Tatsache, dass die Frauen, deren Zeugnis ohnehin als wertlos angesehen wurde, die Ersten waren, die das leere Grab entdeckten, kann nur so erklärt werden, dass sie tatsächlich am Morgen des dritten Tages ein leeres Grab vorfanden.

g) Menschen, die ein schlimmes Leben führen und dann unter Buße eine echte Bekehrung erleben, werden total verändert. Diese Veränderungen sind nicht nur kurzfristig.

 

8.Wie kann man an einen liebenden Gott glauben, wenn es so viel Tod und Leid um uns herum gibt?

Damals vor Urzeiten, noch zur Zeit der Alten Welt, da gab es noch Eden. Und es war ein Paradies. Es war eine Welt voller Harmonie und Schönheit. Die Natur brachte in ihrer Farbenpracht, die schönsten Blumen und die köstlichsten Früchte hervor. Das Wasser war so kristallklar, dass man auf den Grund eines Sees blicken konnte.
Die Luft war erfüllt vom herrlichen Gesang einer vielfältigen farbenprächtigen Vogelwelt. Alle Tiere kamen miteinander in Harmonie aus und hatten vor den Menschen noch keine Angst und waren zutraulich.
Die Menschen waren miteinander in voller Liebe, Harmonie, Friede, Freundlichkeit, Freude, Glück und Verbundenheit.
Und der Mensch herrschte über diese Welt noch im Einklang mit Seinem Schöpfer und dieser herrlichen Schöpfung.

Wie wir heutzutage sehen können, ist es nicht dabei geblieben.

Die Natur hat sich verändert. Es wachsen nicht nur leckere Früchte. Auch Dornen, Disteln und giftige Pflanzen wachsen in der Natur. In die Lebensgemeinschaft der Tiere hielt der Tod Einzug. Denn etliche Tiere veränderten sich in ihren Genen so, dass sie Jagd auf andere Tiere machten.
Auch der Mensch hat sich verändert. Aus unseren Herzen kommen Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zorn, Selbstsucht, Zwietracht, Ehebruch, Neid, Mord, Hass und böse Gedanken, die unser Leben verfinstern.

Was war passiert?
Damals in Eden da betrog Satan, der Herrscher der Finsternis, die ersten Menschen.

Der Schöpfer liebte Seine Menschen und die Liebe zu Ihm sollten sie darin zeigen, dass sie sein einziges Gebot hielten, nicht von einer bestimmten Frucht zu essen (siehe auch Johannesevangelium 14,15).

Nun sorgte der Herrscher der Finsternis dafür, dass die Menschen Gott misstrauten und sich gegen IHN wandten. Wie Schneewittchen den vergifteten Apfel aß, aßen die Menschen von der Frucht.
Durch die Sünde kam der Tod in die Welt. Nur dass sie nicht sofort starben.

Sünde ist ein Bestandteil der Finsternis. Und wir sündigen alle von Geburt an. Und der Tod ist die Folge der Sünde. Und leider ist schon jedes neu geborene Baby dem Tod geweiht.

Der Mensch verlor die Herrschaft über diese Welt, die er vom Schöpfergott verliehen bekommen hatte. Es gab einen Herrschaftswechsel und Satan wurde der Fürst dieser Welt. Die Folgen davon sehen wir heutzutage sehr deutlich.
Die Finsternis in dieser Welt ist vielschichtig.

– Menschen zerstören sich gegenseitig.
– Menschen können sich selbst ins Elend bringen.
– Menschen können schreckliche Schicksale erleiden.
– Menschen können unvorstellbar schlimme Dinge tun.

Was ist nun mit einem liebenden Gott? Wie passt ER hinein? In der Bibel, im Römerbrief Kapitel 5, Vers 10a steht:

Denn durch den Tod seines Sohnes hat Gott uns ja schon versöhnt, als wir noch seine Feinde waren. (NeÜ)

Durch die Sünde wurden wir zu Feinden Gottes. Aber durch Jesus Christus sind wir nicht mehr Seine Feinde. Aus Seinen Feinden können wir Kinder Gottes werden, weil ER uns zuerst geliebt hat. Schauen wir uns auch die Verse 9+10 in Kapitel 4 vom 1.Johannesbrief an:

Gottes Liebe zu uns ist darin sichtbar geworden, dass er seinen einen und einzigartigen Sohn in die Welt sandte, um uns in ihm das Leben zu geben. Die Liebe hat ihren Grund nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat. (NeÜ)

Es gibt das Gedicht eines unbekannten Autors das wie folgt lautet:

Gott kannte unser größtes Bedürfnis
Wenn unser größtes Bedürfnis Wissen gewesen wäre, hätte Gott uns einen Lehrer geschickt.
Wenn unser größtes Bedürfnis Technologie gewesen wäre, hätte Gott uns einen Wissenschaftler
geschickt.
Wenn unser größtes Bedürfnis Geld gewesen wäre, hätte Gott uns einen Ökonomen geschickt.
Wenn unser größtes Bedürfnis Vergnügen gewesen wäre, hätte Gott uns einen Unterhalter geschickt.
Aber unser größtes Bedürfnis war Vergebung, daher schickte Gott einen Retter.

Gottes Heilsplan zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Bibel und die Menschheitsgeschichte hindurch. ER ist Liebe.
Er hätte uns Menschen dem Satan oder auch uns selbst überlassen können.
Auch wenn die Menschen die Finsternis und die Bösen Taten mehr lieben als Gott, der Licht ist (s. Joh 3,19-20; 1.Joh 1,5), so hat er immer Menschen in die Nachfolge gerufen, damit sie für die Ewigkeit gerettet werden.

Inmitten all dem Tod und Leid ist Jesus Christus der Ausweg.

 

9.Woher kommen die Religionen?

Bei dieser Frage müssen wir zunächst an den Anfang gehen.
Da wo Satan die ersten Menschen betrog und ihn dazu anstiftete, Gott zu misstrauen und damit zu sündigen. Die Folge war ja, dass die harmonische Gemeinschaft zwischen dem Schöpfer und dem Menschen zerbrach.
Der Mensch, der dazu geschaffen wurde, Gott anzubeten, IHN zu lieben und mit IHM in Gemeinschaft zu leben, lebt seit dem Sündenfall getrennt von seinem Schöpfer.

Nun gab es vor dem Turmbau zu Babel Menschen, die Gott so anbeteten und Seine Gemeinschaft suchten, wie es IHM wohlgefällig war. Andere Menschen schlugen ihre eigenen Wege ein.

Nehmen wir als Beispiel Kain und Abel. Abel brachte Gott ein Opfer dar, so wie Gott es gewünscht hatte. Kain wollte Gott ein Opfer darbringen, so wie er es für richtig hielt. Hier haben wir bereits einen Hinweis auf den Weg aller Religionen, Sekten und philosophischen Lehren: Nach eigenen Vorstellungen Gott dienen.

Die letzte große gemeinsame Auflehnung der Menschen gegen die Anordnung Gottes, die ganze Welt zu bevölkern, finden wir beim Turmbau zu Babel.
Vorher ist nirgends davon die Rede, dass die Menschen noch andere Götter angebetet hätten. Entweder sie folgten Gott nach wie z.B. Henoch, Lamech oder Noah, oder sie waren ihr eigener Gott und interessierten sich nicht, was ER wollte.

Jetzt gab es zwei unterschiedliche Richtungen:

a) Gott offenbart sich

Gott begegnete einem Menschen, dem Abraham, und rief ihn in die Nachfolge. Aus seinen Nachkommen entwickelte sich das jüdische Volk mit Gottes Gesetz (siehe kommende Bibelstelle), in diesem ER festlegte, wie man richtig ihn anbetet, mit IHM lebt und wie die Sünden vergeben werden können. Es war eine Gemeinschaft mit Gott wieder möglich.
Durch dieses Volk Israel sollten alle anderen Völker den wahren Gott kennen lernen.

b) Das Suchen und umhertasten der Völker

Nach dem Turmbau zu Babel, als die Menschheit begann sich zu zerstreuen, da bildeten sich die Völker und sie entwickelten ihre Religionen.
Nun ist das Wesen der Religionen, dass der Mensch von sich aus dem Weg zurück zu Gott sucht. Der Mensch sucht von sich aus Wege, wie er mit Gott in Ordnung kommen kann.

Zur Zeit des Turmbaus kannten die Menschen den wahren Gott, auch wenn sie gegen ihn rebellierten. Wobei es damals wohl auch Menschen gab, die aus sich heraus einen eigenen Götterkult entwickeln wollten.
Danach im Laufe der Jahre war das Gottesbild verschwommen und der Mensch erdachte sich verschiedene Gottesvorstellungen.

Prof. Werner Gitt gibt in seinem Buch „Und die anderen Religionen?“ auf Seite 36 folgende, aus der Bibel abgeleitete Definition für Religion:

Als Religion bezeichnen wir aus biblischer Sicht
– jegliche wie auch immer geartete Gottesvorstellung der
Völker sowie
– alle gedanklichen Systeme mit nicht mehr hinterfragbaren
Glaubenssätzen und Normen des Handelns,
die bewußt oder auch unbewußt an die Stelle jenes Schöpfergottes
treten, den die Bibel nennt.

Nun kommen wir zu der vorhin erwähnten Bibelstelle. Es heißt in Römerbrief 2,14-15:

Und wenn nun Menschen aus nichtjüdischen Völkern, die keine Beziehung zum Gesetz Gottes haben, von sich aus so handeln, wie es das Gesetz fordert, dann tragen sie das Gesetz in sich. Sie beweisen damit, dass ihnen die Forderungen des Gesetzes ins Herz geschrieben sind. Das zeigt sich auch an der Stimme ihres Gewissens und am Widerstreit ihrer Gedanken, die sich gegenseitig anklagen oder auch entschuldigen. (NeÜ)

Für das jüdische Volk gab es das Gesetz, das Gott durch Mose gegeben hat. Den nicht-jüdischen Völkern, auch Heiden genannt, sind die Forderungen des Gesetzes in ihr Herz geschrieben.

Ob dieses Gesetz übertreten wird, dafür haben alle Menschen das Gewissen das Alarm schlägt, wenn das Gesetz übertreten wird. Das Gewissen weist uns darauf hin, dass es ein Gut und ein Böse gibt. Es bezeugt uns, dass wir vor Gott schuldig sind.

Viele Menschen wollen dies nicht wahrhaben. Entweder sie ignorieren ihr Gewissen solange, bis es abstumpft. Oder sie leugnen Gott, weil sie IHM nicht nach dem Tod Rechenschaft für ihr Leben ablegen wollen.

Aber die Bibel sagt uns, dass wir an den Werken der Schöpfung erkennen können, dass es einen Schöpfer gibt (Röm 1,19-21).
Und Prediger 3,11 sagt uns, dass der Schöpfer die Ewigkeit dem Menschen ins Herz gelegt hat.

Die Religionen entstanden also dadurch, dass der Mensch ein Ersatz für den wahren Gott geschaffen hat.

 

TEIL C

1. Die Bibel wurde von Menschen geschrieben.

Hier müssen wir mit einem „Nein“ und gleichzeitig einem „Ja“ beginnen. Sie wurde zwar von Menschen geschrieben, aber nicht nur von Menschen alleine. Wir haben nämlich die „Doppelte Autorenschaft der Bibel“. Dazu möchte ich drei Beispiele anführen.

Wir lesen in der Apostelgeschichte 28,25-26a:

Da sie sich aber nicht einigen konnten, trennten sie sich, nachdem Paulus das eine Wort gesagt hatte: Trefflich hat der Heilige Geist durch den Propheten Jesaja zu unseren Vätern geredet, als er sprach: … (SCH2000)

Wir haben einmal den Heiligen Geist als göttlichen Autor, denn es heißt: „…hat der Heilige Geist…zu unseren Vätern geredet, als er sprach: …“

Und dann ist Jesaja (6,9-10) der menschliche Autor, denn es heißt: „…durch den Propheten Jesaja…“

Wir lesen in der Apostelgeschichte 1,16:

Ihr Männer und Brüder, es mußte dieses Schriftwort erfüllt werden, das der Heilige Geist durch den Mund Davids vorausgesagt hat über Judas, welcher denen, die Jesus gefangennahmen, zum Wegweiser wurde. (SCH2000)

Der göttliche Autor ist erneut der Heilige Geist. Und der menschliche Autor ist diesem Fall der König David in Psalm 55,13-15.

Als letztes schauen wir uns folgende Bibelstelle an:

„Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit…“ (2Tim 3,16; SCH2000)

Der Begriff „eingegeben“ bedeutet im Original „theopneustos“ und bedeutet „Gott-gehaucht“.

Die Schreiber standen unter dem Einfluss des Heiligen Geistes als sie schrieben. Das bedeutet nicht, dass sie wie ein willenloses Medium geschrieben haben und dabei in Trance waren.
Manchmal hat Gott den Schreibern der Bibel die Worte gesagt die sie aufschreiben sollten (z.B. Jer 1,9). Meistens benutzte Gott aber den Menschen in seiner ganzen Persönlichkeit (wie Verstand, Wortschatz und Erfahrungen) um Sein Wort hervorzubringen.

 

2. Die Bibel hat Fehler.

Wir hatten bisher in der Antwort zur Frage C1 gesehen, dass die Bibel das Wort Gottes ist, indem Gott den Menschen das schreiben ließ, was ER wollte.
Wie hat Gott Sein Wort bewahren können? Schauen wir uns dazu das Beispiel mit dem Brunnen an.

Unten in dem Brunnen finden wir das Wasser. Das Wasser ist das reine Wort Gottes. Es wurde in der Geschichte und Kultur von Menschen aufgeschrieben. Wie konnte Gott aber sein Wort vor den Irrtümern von Kultur und Geschichte beschützen?

So wie das Wasser im Brunnen durch die Mauern vor dem Schmutz schützt, so bewahrt Gott auch sein Wort durch Irrtümer. Diese Mauern heißen Inspiration, Kanonisierung und Textkritik.

Inspiration bedeutet, dass der Heilige Geist (der Geist Gottes) den Schreiber, und das was er schreibt, überwacht hat. Dazu zwei Bibelstellen:

Denn niemals wurde eine Weissagung ausgesprochen, weil der betreffende Mensch das wollte. Diese Menschen wurden vielmehr vom Heiligen Geist gedrängt, das zu sagen, was Gott ihnen aufgetragen hatte (2Petr 1,21; NeÜ).

Und davon reden wir auch, aber nicht in Worten, wie sie menschliche Weisheit lehrt, sondern in Worten, wie sie der Geist lehrt. Geistlichen Menschen erklären wir geistliche Sachen (1Kor 2,13; NeÜ).

Dabei wurden aber die Persönlichkeiten der jeweiligen Schreiber beibehalten, während Gott das geschriebene Wort beaufsichtigte.

Kanonisierung ist die Zusammenstellung der einzelnen Bücher zu einem Buch unter Gottes Leitung. Zuerst gab es zur Zeit Jesu das komplette Alte Testament. Dieses war dem jüdischen Volk anvertraut worden (Römer 3,2). Dabei wurden die apokryphen Bücher, die später die römisch-katholische Kirche aufgenommen hat, nicht als Heilige Schrift angesehen. Das kommt daher, dass es innerhalb der apokryphen Bücher Lehren, gibt die dem Rest der anderen Schriften widersprechen. Schließlich kam das Neue Testament hinzu.

Als dritte Schutzmauer haben wir die Textkritik, die nicht mit der Bibelkritik zu verwechseln ist. Durch die Textkritik wird sichergestellt, dass die Bibeltexte so nah wie möglich an die Originalschriften heranreichen, indem Handschriften untersucht werden.

Fazit: der lebendige Gott hat dafür gesorgt, dass Sein Wort keine Fehler enthält!

 

3.Die Bibel widerspricht sich selbst.

Wenn man die Bibel zu oberflächlich und ungenau liest, kann es den Anschein haben, dass sie sich widerspricht.

Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass wir zum Beispiel in 1.Mose in Kapitel 2 einen ganz anderen Schöpfungsbericht haben als in Kapitel 1. Wenn wir uns das aber genauer anschauen, dann haben wir in Kapitel 2 einen Detailbericht was am sechsten Tag und danach passierte.

Ergänzende Erzählungen finden sich zum Beispiel auch in den Geschichtsbüchern von 1. + 2.Könige und 1. + 2.Chroniker. In 1. + 2.Könige wird der Dienst des Propheten betont und 1. + 2.Chroniker wurde aus Sicht der politischen Geschichte geschrieben. In allen vier Büchern werden unterschiedliche Zeitangaben zu Thronbesteigung von Königen in Juda, Israel und anderen Ländern genannt. Bibelkritiker sehen sich in ihrer Ansicht bestätigt, dass die Bibel nicht Gottes Wort ist. Tatsache ist aber, das es in Juda und Israel unterschiedliche Zählweisen gab.

Ergänzungen finden wir auch in den Evangelien bei Lukas, Markus und Matthäus. Jeder von ihnen hat an bestimmten Stellen bestimmte Schwerpunkte aus dem Leben Jesu anders in seinen Bericht hinein geschrieben. Wenn man aber dann genauer liest, dann ergänzen sich Berichte und Begebenheiten.

Die Bibel ist in sich absolut stimmig. Wenn ich denke, Widersprüche entdeckt zu haben, dann liegt es nicht am Wort Gottes, sondern an mir und meinem mangelhaftem Verständnis.

Entweder ich lese nicht den ganzen Zusammenhang des Textes, oder ich beziehe keine weiteren Textstellen oder Hintergrundinformationen mit ein.

 

4.Die Schreiber haben Fehler gemacht.

Bisher haben wir uns die Antworten von der Frage B5 und den Aussagen von C1 bis C3 angeschaut. Hier soll eine Ergänzung erfolgen.

Manchmal hat Gott den Schreibern der Bibel die Worte gesagt, die sie aufschreiben sollten (z.B. Jer 1,9). Meistens benutzte Gott aber den Verstand, die Persönlichkeit, den Wortschatz und ihre Erfahrungen, um sein eigenes, vollkommenes, unfehlbares, irrtumsloses Wort hervorzubringen.

Schauen wir uns noch weitere folgende Bibelstellen als Beispiele an:

„Und der HERR streckte seine Hand aus und rührte meinen Mund an; und  der HERR sprach zu mir: Siehe, ich lege meine Worte in deinen Mund!“ (Jeremia 1,9; SCH2000).
 „Nur das Wort, das mir Gott in den Mund legt, das will ich reden!“ (4. Mose 22,38b; SCH2000).
 „Denn niemals wurde eine Weissagung ausgesprochen, weil der betreffende Mensch das wollte. Diese Menschen wurden vielmehr vom Heiligen Geist gedrängt, das zu sagen, was Gott ihnen aufgetragen hatte.“ (2. Petrus 1,21; NeÜ).

Die Schreiber, die vom lebendigen Gott benutzt wurden, haben demnach keine Fehler gemacht.

 

5.Die Bibel hat Unrecht, was das junge Alter der Erde angeht.

Wir haben bereits in Frage 12 von Teil A gesehen, dass sich die Theorien der säkularen Wissenschaft über das Alter der Erde widersprechen.

Mit Hilfe der modernen Wissenschaft und der Genetik können wir aber errechnen wann Eva gelebt hat.

Innerhalb unserer menschlichen Körperzellen gibt es den Zellkern. Und dieser enthält die Chromosomen.
Diese wiederum enthalten die DNA (im deutschen DNS), in denen die Gene enthalten sind. Die Gene enthalten als Grundinformationen eine Art Bauplan, wie ein Mensch zusammen gebaut werden muss und funktionieren soll.

In der Zelle gibt es aber auch noch die Mitochondrien. In der ist ein kleines Stück des oben erwähnten Bauplanes enthalten.
Die in ihnen enthaltene DNA wird Mitrochondriale DNA genannt. Diese wird nur von der Mutter an Söhne und Töchter weitergegeben.

Dort gibt es immer wieder Mutationen. Mutationen sind wie kleine Schreibfehler. Durch diese Schreibfehler kann man über die Mutterlinie viele Generationen von Menschen zurück verfolgen, woher sie stammen. Zuerst hatten Wissenschaftler angenommen, dass die Urmutter unserer Menschheit vor 200 Tausend Jahren gelebt hat, bis man schließlich festgestellt hatte, dass die Anzahl der Mutationen 30x höher als bisher angenommen ist

Geht man von evolutionistischen Annahmen aus (wonach wir zusammen mit dem Schimpansen einen affenartigen Vorfahren haben sollen), errechnet sich für die mitochondrische Eva ein Alter von 100.000 bis 200.000 Jahren. Macht man diese evolutionistischen Annahmen nicht, und geht einfach von der aktuell tatsächlich gemessenen Mutationsrate aus, errechnet man für die mitochondrische Eva ein Alter von nur ~6500 Jahren, in Übereinstimmung mit der Bibel.

Da wir in den bereits beantworteten Fragen und Aussagen gehen haben, dass die Bibel als das Wort Gottes absolut glaubwürdig ist, sollten wir die evolutionistischen Annahmen nicht machen.

 

6.Die Genesis ist von der Wissenschaft widerlegt worden.

Wenn die Wissenschaft die ganze Bibel nicht widerlegen konnte, so kann sie auch nicht die Genesis, also die Schöpfung, widerlegen. Das ist so ähnlich wie die Frage A14 „Hat die Wissenschaft die Bibel nicht widerlegt?“

 

7.Die Evolution beweist, dass die Bibel falsch ist

In den Antworten auf die Fragen A12, A14, A15 und bei den Aussagen B1, B5, C5, C6 haben wir eher gesehen, dass die Evolution eher unglaubwürdiger ist als die Bibel.

Wenn man sich ehrlich alle Fakten und Indizien anschaut, dass muss man zugeben, dass eher die Bibel beweist, dass die Evolution falsch ist.

Es gibt noch weitere Argumente gegen die Evolution:

Prof. Werner Gitt argumentiert, dass komplexe Information, wie sie in der DNA vorkommt, nicht durch Zufall entstanden sein kann, sondern einen Schöpfer voraussetzt, der ein Höchstmaß an Intelligenz haben muss. Selbst ein Computer oder ein Roboter können nicht ohne Information, in Form von einer Programmiersprache, arbeiten. Selbst wenn ich alle chemischen Bestandteile zusammen habe, die für Leben notwendig sind, so würde nichts passieren, wenn von außen keine Information kommt, was diese zu tun haben.

Weiter:

Die Evolutionstheorie basiert auf drei grundlegenden Prinzipien. Diese sind 1) Variation, 2) Selektion und 3) Gemeinsame Abstammung Vererbung.
Sie bilden die Grundlage für die Evolutionstheorie und erklären, wie Lebewesen sich über die Zeit hinweg an ihre Umwelt anpassen und neue Arten entstehen. 

Dr. Peter Borger von der Studiengemeinschaft Wort & Wissen schreibt dazu:

Es wird die Ansicht vertreten, dass das Leben aus einem einzigen Urorganismus oder einer kleinen Gruppe von Organismen hervorgegangen ist.

Es gibt aber zum Beispiel zwei Tiergruppen (Urmundtiere und Neumundtiere), die auf zwei Ursprünge hindeuten, anstatt auf einen gemeinsamen.

Die Evolution setzt eine fortdauernde lückenlose Erzeugung neuer, identischer oder weitgehend identischer Lebewesens voraus. Und diese sollen ohne Unterbrechung miteinander verbunden sein. Dies fordert ein Kontinuum von Fortpflanzungszellen. Die biologischen daten zeigen jedoch dass Fortpflanzungszellen über die verschiedenen Tierarten hinweg unabhängig entstanden.

Selektion, oder auch Auslese genannt, ist das Grundprinzip der Evolution. Sie ist Darwins Gottesersatz. Die Auslese kann alles was Gott vermag. Durch die Auslese von Mutationen (Variation) würden neue Arten erzeugt werden.
Wissenschaftler haben aber festgestellt, dass durch das Löschen von bestimmten Genen, es nicht zu sichtbaren Mängeln oder Funktionsverlusten führt. Dies zeigt, dass die Selektion nicht alles vermag. Sie kann nicht einmal ein einziges Gen erklären.

Ebenfalls haben Wissenschaftler entdeckt, dass Variationen (Mutationen; Unterschiede im Erbgut zwischen Lebewesen) durch Transposon-Mechanismen im Erbgut erzeugt werden, und nicht das Ergebnis zufälliger Mutationen sind die durch Auslese gefiltert werden. Zudem spielt die Epigenetik eine wichtige Rolle bei Anpassungen und Artbildung.

Epigenetik befasst sich mit Veränderungen der Genaktivität. Transposons, auch bekannt als springende Gene, sind DNA-Abschnitte, die ihre Position im Genom verändern können.

Die Entstehung von Variationen durch Epigenetik und Transposons deuten darauf hin, dass Anpassungen und Artbildung vorprogrammiert ist. Diese neue Entdeckungen passen sehr schwer in die Evolutiontheorie, die lauter rein zufällige- und ungelenkte Prozesse zulässt.

Wer sich detaillierter mit diesem Thema befassen möchte, dem empfehle ich den Artikel von Dr. Peter Borger von Wort & Wissen. Zu lesen im Factum Magazin 3/2025.

 

8.In der Bibel gibt es zu viel Leid und Tod.

In den Antworten von den Fragen A9, B1, B4 und B8 haben wir gelesen wie Leid und Tod in diese Welt gekommen sind.

Die Bibel berichtet nicht nur von Gottes Worten und Taten, sondern auch von den Sünden der Menschen im Laufe der Menschheitsgeschichte. Sie berichtet über Menschen, die sich nicht an Gottes Gebote gehalten haben und deswegen Böses getan haben wie Mord, Ehebruch, Inzest, Götzendienst, Völkermord, Götzendienst und so weiter.

Denn wenn der Mensch sich an die 10 Gebote halten würde, dann gäbe es nicht so viel Leid und unnatürliche Todesfälle.

Aber dies ist eben die Welt, in der wir leben. Warum sollte die Bibel die harte Realität beschönigen?

Warum sollte Gott nicht Seine Herrlichkeit, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Treue als Kontrast zum dunklen Hintergrund menschlichen Versagens aufzeigen?

Dies macht die Bibel zu einem ehrlichen Buch, weil dort nicht nur die tollen und wunderbaren Sachen aufgeschrieben sind.

 

9.Die Bibel wurde verfälscht.

Muslime behaupten ebenfalls gerne, dass die Juden das Alte Testament und die Christen das Neue Testament verfälscht hätten.

Nun gab es bis 1900 nur den hebräischen Bibeltext aus dem Mittelalter. Das war der masoretische Text mit mehr als 1000 Handschriften, der nach den Masoreten benannt war, den Rabbinern im Mittelalter. Und die waren sehr gewissenhaft beim Abschreiben des hebräischen Bibeltextes. Denn die Abschreiber wurden mit folgenden Worten gewarnt: „für die Abschreiber wird gewarnt: „Wehe, wenn du einen Buchstaben an der Thora änderst, so bist du ein Zerstörer der Welt.“

Bibelkritiker haben angezweifelt, ob sie dies auch so richtig gemacht haben.

Nun wurden 1947 die ersten Manuskripte in Qumran entdeckt. In 11 verschiedenen Höhlen wurden biblische und außerbiblische Fragmente entdeckt und zu 800 Schriftrollen zusammengesetzt. Von den 800 Schriftrollen sind etwa 200 biblische Schriftrollen. Damit wurden die Bücher des Alten Testamentes belegt.

Es wurden die 5 Bücher Mose gefunden und jeder Buchstabe stimmt mit dem Text aus dem Mittelalter überein. Auch eine Jesjarolle aus dem 2.Jahrhundert v.Chr. wurde gefunden, die in Kapitel 53 wichtige Prophetien auf den Messias hin enthalten.

Kommen wir zum Neuen Testament, das zwischen 30 und 98 nach Christus geschrieben wurde.

Da gibt es aus allen Jahrhunderten, bis in die Buchdruckkunst, an die 5800 Handschriften. Und diese weisen, obwohl sie aus verschiedenen geographischen Richtungen kommen, eine Einheit auf.

Damit haben wir noch heute dasselbe Neue Testament, wie es ursprünglich aufgeschrieben wurde.

Fazit: Das Alte- und Neue Testament sind eindeutig nicht verfälscht worden. Gott hat auf Sein Wort aufgepasst.

 

10.Die Bibel wurde nicht korrekt übersetzt.

Eine Herausforderung ist, den hebräischen und griechischen Grundtext wortgetreu, aber so verständlich wie möglich zu übersetzen.

Nun gibt es wörtliche Übersetzungen, wo man versucht, so nah wie möglich an der Form des Grundtextes zu bleiben. So eine Übersetzung kann für den Leser sehr unverständlich bleiben und der Sinn der Textaussage wird nicht erfasst.
Bei der dynamischen Übersetzung kommt der Text zwar verständlicher herüber, aber es kommt nur das herüber, was der Übersetzer verstanden oder auch nicht verstanden hat. Die Gefahr besteht, dass das Gottes Wort verfälscht übersetzt wurde.

Schauen wir uns nun die Anforderungen an einen Bibelübersetzer an.

Der Bibelübersetzer muss ein wiedergeborener Mann Gottes sein und sich vom Heiligen Geist leiten lassen. Er muss eine hohe Achtung vor dem heiligen, inspirierten Wort Gottes haben.
Er muss ein umfangreiches Wissen und Bildung haben, die mit einem tiefen Glauben an die Vollkommenheit des Wortes Gottes verbunden ist.
Außerdem sollte dieser sehr gute Sprachkenntnis der Ursprungssprachen (Hebräisch, Griechisch, Aramäisch) besitzen und keinerlei theologische Vorannahmen haben. Vorannahmen sind Meinungen oder Annahmen, die man als richtig ansieht, ohne vorher zu prüfen.
Auch sind historischen Hintergründe für eine korrekte Übersetzung unerlässlich.

Wenn man dies nicht berücksichtigt, können Übersetzungsfehler entstehen, die den ursprünglichen Sinn der Texte verändern. Nun gibt es durchaus Übersetzungsfehler, wenn die bisher angesprochenen Kriterien missachtet werden. Diese gelten aber nicht für alle Schriften.

Von daher ist es unerlässlich, sich auf die Originaltexte zurück zu besinnen. Ebenso ist es gut, sich mehr als nur eine einzige bibeltreue Übersetzung zu besorgen.

 

TEIL D: Abschlussgedanken – Nicht alles ist offenbart

Wer mit Gott nichts zu tun haben will, der findet zig Fragen und noch mehr Einwände, damit er sich selbst in seinem Weg ohne Gott bestätigt weiß. Für diejenigen, die wirklich auf der Suche sind, gilt:

Es gibt viele verborgene Dinge, die nur Gott verstehen kann und Er hat nicht alles offenbart. So steht es in diesem ersten Teil dieses Verses:

Was noch verborgen ist, steht bei Jahwe, unserem Gott. Was aber schon offenbar ist, gilt uns und unseren Nachfahren für immer, damit wir uns nach allen Worten dieses Gesetzes richten. (5.Mose 29,28; NeÜ)

Wenn wir Gott verstehen könnten, dann wäre er nicht Gott. Es gibt für uns Menschen Grenzen des Verstandes. Gott ist unendlich und wir sind endlich. Lesen wir dazu noch aus dem Römerbrief 11,33-34:

Wie unermesslich reich ist Gottes Weisheit, wie abgrundtief seine Erkenntnis! Wie unergründlich sind seine Entscheidungen, wie unerforschlich seine Wege! Denn wer hat jemals die Gedanken des Herrn erkannt, wer ist je sein Berater gewesen? (NeÜ)

und in Jesaja 55,8-9 steht:

„Meine Gedanken sind nicht wie eure Gedanken, und eure Wege nicht wie meine Wege!“, spricht Jahwe. „Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, so weit reichen meine Gedanken über alles hinaus, was ihr euch denkt, und meine Möglichkeiten über alles, was für euch machbar ist.“

Deswegen kam auch der Herr Jesus um uns zu zeigen wie Gott wirklich ist. Er sagte einmal zu einem seiner Jünger:

Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich noch nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen. Wie kannst du da sagen: Zeige uns den Vater? (Joh 14,9; SCH2000)

Viele Fragen werden beim Lesen der Bibel beantwortet, viele neue tun sich auf und viele weitere werden auf dieser Erde nie beantwortet werden.

Wichtig ist, dass wir uns dem Herrn Jesus anvertrauen und IHM nachfolgen. Spätestens in der Ewigkeit, bei dem lebendigen Gott selbst, wird es keine unbeantworteten Fragen mehr geben.

 

Gottes Wunderwerke