Viele gläubige Christen sehen in der Evolutionslehre keine Probleme.
Entweder wird sie verharmlost oder es wird geglaubt, dass Gott und Evolution sich nicht ausschließen. Für sie ist es denkbar, dass Gott die Welt und das Universum durch Evolution geschaffen haben könnte.
Etliche sind auch darin bestrebt, Christsein und Evolutionslehre miteinander in Einklang zu bringen.
Durch die nachfolgenden Punkte liegt es mir auf dem Herzen, dass Sie eine Vorstellung davon bekommen, was die Evolutionslehre für fatale Auswirkungen auf unsere Kinder haben kann.
Die Lehre der Evolution hat ein komplett anderes Weltbild als das der Bibel

Durch die Lehre der Evolution verliert der Mensch seine wahre Identität.
In einem Video „Big Family – Die phantastische Reise in die Vergangenheit“ wird Kindern erklärt woher sie kommen und wer ihre Ur-Ur-Ur-…. Großeltern waren, die dann vor Millionen von Jahren gelebt haben sollen. Demnach würden wir nicht nur vom affenartigen Vorfahren abstammen, sondern auch gleich von Echsen, Amphibien, Schwämmen, Ringelwürmern und allerlei anderem Getier.
Unsere Identität, unsere einzigartige Persönlichkeit, unsere Person, das was wir sind und uns ausmacht, ist nach dieser Vorstellung, dass wir ein höher entwickeltes Tier sind.
Was bedeutet es, dass wir nach dem Bild Gottes geschaffen wurden (Gen 1,27)? Was könnten wir Menschen mit Gott gemeinsam haben, ohne dass wir wie Gott sind?
Wir Menschen können kreativ sein und gestalten. Z.B. im Bereich Kunst, Musik und Literatur. Damit verbunden sind auch Erfindungsreichtum. Gott der Herr selbst war in der vielfältigen Gestaltung seiner Schöpfung sehr kreativ.
Wir sind wie Gott fähig, logisch zu denken und zu argumentieren. Wir können sehen und hören, weil Gott sieht und hört. Geschmack-, Tast- und Geruchsinn geben uns die Fähigkeit, die Schöpfung Gottes zu verstehen und zu genießen, was Gott ebenso tut.
Mit dem Sündenfall wurde das Bild Gottes verdorben. Durch die Sünde können die guten Eigenschaften des Ebenbildes zum Schlechten genutzt werden.
Wenn aber gelehrt wird, dass Gott durch Evolution schuf, dann gibt es kein Schaffen im Bilde Gottes. Dann bräuchten wir keine Erlösung durch Christus, der das vollkommene Bild Gottes ist (Kol 1,15).
Ebenso würde eine falsche Anthropologie (die Wissenschaft vom Menschen und seiner Entwicklung), die gängigen Ideologien (z.B. Gender), die derzeit durch den Zeitgeist im Umlauf sind, unterstützen.
Kinder müssen aber in ihrer Identität durch Gottes Wort gefestigt werden. Durch IHN werden sie ein erfülltes Leben als Mann oder Frau führen können.
Die Lehre der Evolution untergräbt die Autorität von Gottes Wort.
Römer 10,9 macht deutlich, dass die Errettung an den Glauben an Christus gebunden ist, nicht an die Schöpfungstage oder das Alter der Erde. Es gibt viele Christen (einschließlich vieler christlicher Leiter), die wirklich gerettet sind, aber an Millionen von Jahren glauben. Die Schöpfungstage werden in lange Zeiträume neu interpretiert oder durch die „Lückentheorie“ versuchen sie die Millionen von Jahre in die ersten beiden Verse der Genesis hinein zu quetschen (einzupassen). Oder sie glauben an eine „theistische Evolution“. Gott nutzte in diesem Fall angeblich die Evolution, um die verschiedenen Lebensformen ins Leben zu rufen. Durch eine Neuinterpretation von Genesis 1-11 wird sogar die Sintflut zur Zeit Noahs zu einer örtlichen Überschwemmung erklärt.
Die Botschaft von Jesus Christus und dem Heilsplan Gottes für uns Menschen stammen aus demselben Buch, in dem auch die Schöpfungsgeschichte der Genesis und die Sintflut aufgezeichnet sind.
Die Autorität des Wortes Gottes wird untergraben, indem die fehlbaren Ideen des Menschen über das Alter der Erde aufgegriffen werden und diese Ideen werden benutzt, um die klare Bedeutung des Wortes Gottes zu verändern. Das ist eine Frage der Autorität. Die Kompromittierung der Genesis trägt zum Verlust der biblischen Autorität bei.
Wenn die Autorität der Bibel untergraben wird, können Kinder ihr Vertrauen in das Wort Gottes verlieren, und damit letztlich auch das rettende Evangelium in Frage stellen.
Wenn die Bibel nicht als unumschränkte Autorität verkündet wird, dann werden Zweifel und Unglauben Tür und Tor geöffnet.
Wenn wir unseren Kindern beibringen, dass wir mit dem Wort Gottes von Anfang an Kompromisse eingehen können, was hindert sie daran, dies auch mit dem Rest des Wortes Gottes zu tun?
Wie sollen Kinder Jesus Christus nachfolgen, der selbst das Wort Gottes ist (Joh 1,1+14), wenn Gottes Wort in Zweifel gezogen wird?
Im 2Tim 3,16-17 heißt es zu Anfang: „Alle Schrift ist von Gott eingegeben…“
„Eingegeben“ kommt von dem griechischen Wort „theopneustos“ und bedeutet wörtlich „gottgehaucht“.
Entweder ist nun ALLE Schrift gottgehaucht oder sie ist es nicht.
Die Bibel ist kein wissenschaftliches Buch, sie enthält aber wissenschaftliche Fakten.
Wenn Kinder nicht lernen, dass Gottes Wort von Anfang an wahr ist, so wie es geschrieben steht, dann lernen sie den Bibeltext an die menschlichen Vorstellungen anzupassen, die gerade in Mode sind.
Wenn Kinder nicht an den Anfang glauben, der geschichtlich von Beginn an aufgeschrieben wurde und in der ganzen Bibel bestätigt wird, warum sollten sie dann an den Rest der Bibel glauben?
Was hindert sie dann daran, auf die Rutschbahn des Unglaubens zu geraten und letztendlich das stellvertretende Sühneopfer Jesu am Kreuz abzulehnen, dass für die Ewigkeit rettet?
Schlussfolgerung
Ich hoffe, es ist deutlich genug geworden, dass die Lehre der Evolution mit dem christlichen Glauben und der Heiligen Schrift unvereinbar ist.
Die meisten Kinder lernen von Montag bis Freitag, in einer nicht-christlichen Schule, Geologie, Biologie, Astronomie und Anthropologie (die Wissenschaft vom Menschen und seiner Entwicklung) aus der Sichtweise der Evolution. Und außerhalb der Schule werden sie mit dem Gedankengut der Evolutionslehre in Zoos, Museen, Geschichtsbüchern, Fernsehsendungen, Filmen, Büchern, etc. konfrontiert.

Kinder interpretieren das als Fakten, als wissenschaftliche Beweise und übernehmen diese.
Wenn dann in der Bibel steht, dass die Schöpfung in sechs Tagen geschah, gehen sie davon aus, dass die Bibel fehlerhaft ist. Und das veranlasst sie, der Bibel nicht zu glauben.
Ebenso können auch Kinder im Laufe der Jahre von der Heuchelei, wie die Erwachsenen mit der Bibel umgehen, abgestoßen werden.
Was unbedingt zu tun ist
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- Überprüfen sie sich selbst
Ist die Bibel für Sie das uneingeschränkte Wort Gottes oder enthält sie nur Gottes Wort?
Der Schöpfergott selbst sagt in Jesaja 66,2, dass er denjenigen wohlwollend beachten wird, der vor seinem Wort mit Ehrfurcht erzittert.
Beten Sie Psalm 139,23+24 und lassen Sie das Licht von Gottes Wort in Ihr Herz leuchten und prüfen Sie sich, ob Sie sich auf die Bibel als absolute Autorität verlassen haben oder ob Sie Kompromisse eingegangen sind.
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- Lehren Sie Kinder konsequent Gottes Wort und auf die richtige Weise
In Sprüche 22,6 heißt es:
Gewöhne den Knaben an den Weg, den er gehen soll, so wird er nicht davon weichen, wenn er alt wird! (SCH 2000).
Das ist eine sehr große Verantwortung und Herausforderung.
Lehren Sie keine Geschichten aus der Bibel. Die Definition von „Geschichte“ als Erzählung, bedeutet Märchen, Fabel, Mythos oder auch Fantasy-Story.
Lehren sie biblische Geschichte. Das Wort Geschichte in diesem Zusammenhang bedeutet „Historia“, stammt aus dem Griechischen und bedeutet ursprünglich „Erkundung“ oder „Erforschung“.
Lehren Sie Apologetik. Apologetik bedeutet, die biblischen Wahrheiten zu verteidigen, wenn kritische oder skeptische Fragen oder Anmerkungen aufkommen.
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- Versorgen Sie sich mit Material
Auch wenn Sie selbst kein christlicher Wissenschaftler sind, so können Sie sich mit genug Material eindecken und Rat einholen.
Auch wenn Sie auf manche Fragen keine Antworten haben, dann geben Sie das zu, aber informieren Sie sich.
Hier finden Sie entsprechende weitere Internetadressen mit einer Fülle an Material:
creation.com/german
janash.org (sehr gute Vorträge von Dr. rer. nat. Markus Blietz)
schöpfung.info
answersingenesis.org
