Extraseite für Christen

Themen:
Ist eine wortwörtliche Interpretation von 1.Mose 1-11 wirklich von Bedeutung?
Eine Buchempfehlung und das Schöpfungsevangelium vorgestellt

Eine kurze Anmerkung:
Wenn hier über die Evolution die Rede ist, dann möchte ich am Anfang anmerken, dass ich selbst zwischen Makro- und Mikroevolution unterscheide. Die Makroevolution ist die Evolution die gängig vertreten ist, dass es einen Urknall gab, etc. Das ist die, die ich vehement ablehne. Die Mikroevolution gibt es wirklich. Es ist das Anpassen von Lebewesen an ihre Umwelt. Z.B. wenn Bakterien resistent gegen Antibiotika werden oder die Darwinfinken mit ihren Schnäbeln. Das sich Lebewesen an ihre Umwelt anpassen können, wurde meines Erachtens, von unserem Schöpfer bereits in die Gene planend eingebaut.

 

Ist eine wortwörtliche Interpretation von 1.Mose 1-11 wirklich von Bedeutung?

Ist es für uns Christen wirklich so entscheidend, ob die Welt durch Gott in 6 Tagen geschaffen wurde, oder in Jahrmillionen?`
Ist das wirklich wichtig wörtlich zu nehmen was geschrieben steht?

Wenn 1.Mose 1-11 nicht wortwörtlich aufzufassen ist, wo fängt dann die Wahrheit der Bibel an?
Wenn 1.Mose 1-11, besonders die Schöpfungslehre, ein Mythos, ein Gleichnis, eine Metapher oder nur eine sinnbildliche Bedeutung sind, dann fehlt jegliche Grundlage für weitere biblische Lehre.
Was wäre, wenn 1.Mose 1-11 nicht geschichtlich wahr wäre und wir die Bibel hier nicht wortwörtlich wahrnehmen würden?
Ob die ersten 11 Kapitel der Bibel geschichtlich absolut wahr sind oder nicht, sind für den Rest der Schrift von absoluter Bedeutung.

 

Wenn Gott die Welt durch Evolution geschaffen hätte, oder ein Tag 1000 Jahre wären

        • würden dann Adam und Eva vom geschaffenen Affen abstammen?
        • wer waren dann unsere Vorfahren?
        • wie hätte Gott die Ehe als Institution einsetzen können?
        • was wäre dann mit dem Geschlechtsregister Jesu? Soll Gott, der in dem Herrn Jesus Mensch wurde, von zwei Metaphern abstammen?
        • würden z.B. die Millionen Fossilien nicht bezeugen das der Tod schon vor dem Sündenfall eintrat?
        • wie würden wir dann noch den Sündenfall mit seinen Folgen erklären können?

 

Würde es den Sündenfall nicht gegeben haben,

        • dann könnten wir nicht wirklich Sünde erklären
        • dann gäbe es auch keinen Satan der in Gestalt einer Schlange die ersten Menschen zur Rebellion gegen Gott verführte
        • dann könnte man auch nicht wissen wann und wodurch das Böse in die Welt kam
        • dann hätte Gott auch keinen Erlöser versprechen brauchen.
        • dann gab es auch keinen Grund, wegen der Bosheit des Menschen, eine Sintflut zu schicken.
        • dann hätte Jesus Christus auch nicht ans Kreuz gehen brauchen, um für die Sünden zu sterben.

 

Wenn Gott am Anfang nicht die Ehe zwischen Mann und Frau eingesetzt hat

        • dann wäre die Institution Ehe längst überholt
        • dann wäre es auch nicht wichtig, wenn gleichgeschlechtliche Ehepartner zusammen leben
        • dann wäre Sex vor der Ehe kein Ehebruch
        • dann könnte ich Partnerwechsel betreiben wie es mir passt
        • Dann ist die Lehre über die Ehe bedeutungslos

Wenn die Tage der Schöpfung keine gewöhnlichen Tage waren, dann gibt es für die 7-Tage-Woche und für Gottes Anweisungen (2.Mose 20,11 und 2.Mose 31,17) keine Grundlage.
Wenn Tod und Leid nicht erst durch Adam und Eva in die Welt gekommen sind, sondern vorher schon da waren, dann werden wir dies in der Seelsorge nicht berücksichtigen können, denn dann hätten wir keine Antwort darauf.
Wenn wir keine Antworten auf Leid und Sterben haben, dann können wir nicht weiterhelfen.
Der Tod wird somit zur Hoffnungslosigkeit und das Leben letztendlich sinnlos.

 

Das Resultat von allem aber ist:

Dem Zweifel an Gottes Wort werden Tür und Tor geöffnet.
Es wird vermittelt, das das Wort Gottes fehlbar ist.

Als sündige Menschen die nicht ohne Fehler sind, brauchen wir aber Gottes unfehlbares Wort. Es muss so angenommen werden wie es geschrieben steht.

Wenn auch nur einige Bibelteile nicht vertrauenswürdig sind, dann ist die gesamte Bibel nicht vertrauenswürdig. Ebenso ist auch das gesamte Christentum mit seiner Lehre nicht vertrauenswürdig und bietet letztendlich keine Hoffnung.
Auch wäre Wahrheit subjektiv.

Es ließe sich noch viel mehr hinzufügen. Aber zum Ende dieses Abschnittes soll aus zwei Büchern zitiert werden:

In einer Zeit, in der die biblischen Grundlagen von Schöpfung, Sündenfall und Sintflut mehr und mehr zugunsten liberaler Auffassungen verlassen werden, ist es wohltuend zu erleben, dass bei diesem Buch das Wort Gottes im Zentrum aller Darlegungen steht. Wissenschaftliche Erkenntnisse müssen laufend korrigiert werden, weil neu entdeckte Fakten alte Vorstellungen zu Fall gebracht haben. Die Bibel hingegen musste nie korrigiert werden; sie ist auf Anhieb wahr – schon von der ersten Auflage an. Sollten die ersten Seiten der Bibel nicht wahr sein und durch den heutigen Zeitgeist korrigiert werden müssen – wie wollten wir dann der Heilsgeschichte Gottes glauben? (Aus “Fragen an den Anfang” S.9, zu bestellen hier: D-CLV-Verlag; CH-CLKV Verlag)

In diesem Buch werden auch die meisten Fragen beantwortet, die Ken Ham in seinem Buch, (siehe nächstes Bild), auf S.129 anspricht. Diese Fragen sollten Christen beantworten können, wenn sie von Nichtchristen gefragt werden. Dies sind die gängigsten Fragen die am meisten auf der ganzen Welt auftauchen würden. Als da wären

Woher hatte Kain seine Frau?
Können Christen nicht auch an die Evolution glauben?
Beweist die Cl4-Methode denn nicht, dass die Erde sehr alt ist?
Wie passen die Dinosaurier in die Bibel?
Haben Wissenschaftler denn nicht bewiesen, dass die Erde Milliarden von Jahren alt ist?
Wie hat Noah all die Tiere in die Arche bekommen?
Gab es zwischen den ersten beiden Versen von 1.Mose nicht eine Lücke?
Ist ein Tag nicht wie tausend Jahre, sodass die Schöpfungstage lange Zeitabschnitte gewesen sein müssen?
Wie sind all die verschiedenen „Menschenrassen” entstanden?
Welche Erklärung haben Sie für den Affenmenschen?
Waren die Schöpfungstage gewöhnliche 24-Stunden-Tage?

In dem großartigen Buch des Propheten Jesaja finden wir eine ernüchternde Wahrheit: „Ich will aber den ansehen, der demütig und zerbrochenen Geistes ist und der zittert vor meinem Wort” (Kap. 66,2). Gott sagt uns hier höchstpersönlich, dass die Person, die der Heiligen Schrift mit der ihr gebührenden Ehrfurcht begegnet, feststellen wird, dass sie dem Herrn wohlgefällig ist. Wenn wir Gott, den Schöpfer, wahrhaft fürchten, dann wird uns bewusst, dass wir keinerlei Recht haben, Sein Wort irgendwie zu verändern. Leider wird dies in christlichen Kreisen sehr oft getan. Weil sie irrtümliche Auffassungen von Menschen zur Bibel hinzugefügt hat, hat die Gemeinde viel von ihrer Schlagkraft eingebüßt. Der erste falsche Schritt war die Neu-Interpretation von 1.Mose; dann bemerkten viele Menschen unsere Heuchelei, räumten die Gemeindebänke und verließen die Bibelkreise, um Sinn in anderen Religionen und anderen Herausforderungen zu finden.
(Aus “Wie aber werden sie hören?” S.184, zu bestellen hier: D-CMV-Verlag; CH-CLKV Verlag)

Womit wir schon beim nächsten Thema wären.

Eine Empfehlung zu dem obigen Buch von Ken Ham und das Schöpfungsevangelium vorgestellt

Gemeindefremde Menschen lassen sich nicht mehr zu Evangelisationen einladen. Die Kluft zwischen der christlichen Gemeinde und der Gesellschaft wird immer größer. Es gelingt nicht mehr wie früher die Menschen dieser Welt für das Evangelium zu erreichen.

Die Gemeinden nehmen das Desinteresse wahr. Sie versuchen die Menschen dadurch zu erreichen indem sie das Wort Gottes abschwächen und Entertainment anbieten, was die Gemeinde der Welt ähnlicher macht. Und manchmal wird die Welt in die Gemeinde geholt.

 

In Apostelgeschichte 2 und 27 begegnen uns zwei Sorten von Menschen.

In Kapitel 2 waren die Zuhörer Juden, Proselyten oder an den alleinigen Gott interessierte. Sie hatten jedes Vorwissen über

      • die Schöpfung,
      • einen Schöpfergott der der Gesetzgeber ist und sagt was richtig und was falsch ist,
      • den Sündenfall und
      • das der Tod die Strafe für Sünde ist und es deshalb das Sühneopfer gab.

Da diese Menschen das nötige Grundwissen hatten, konnte Petrus gleich zum Kernpunkt des Evangeliums kommen und ihnen erläutern dass Jesus Christus der Messias ist, den sie gekreuzigt hatten.

In Kapitel 27 hatte es Paulus mit Heiden zu tun die keinerlei Grundlagen hatten.

      • Sie glaubten nicht an einen Schöpfergott wie die Juden.
      • Sie hatten nicht die Heiligen Schriften.
      • Sie hatten keinerlei Kenntnis über den Sündenfall.

Daher musste Paulus seine Predigt bei der Schöpfung und ihrem Erschaffer beginnen.

 

Ken Ham sieht das Problem, dass die heutige westliche Welt die christliche Grundlagen verloren hat. Früher waren die Menschen wie die Juden, weil die Gesellschaft noch christlich geprägt war. Aber mittlerweile sind sie wie die Griechen geworden.
Die Hauptursache sieht er in der Evolutionstheorie die überall gelehrt wird und die ihre schädlichen Auswirkungen auf die Gesellschaft hat.
Die Evolutionstheorie steckt bei den Menschen im Hinterkopf als wäre sie eine echte Wissenschaft.
Entsprechend wird die Bibel mit ihrer christlichen Ethik verworfen und der Humanismus gefördert.

 

 

Daher sollten die Gemeinden bei der Evangelisation einen Weg beschreiten, der sich Schöpfungsevangelisation nennt.
Dies mussten bereits auch Missionare von New Tribes Mission (heute ethnos360) lernen.

Schöpfungsevangelisation bedeutet dass man bei der Evangelisation ganz beim Anfang der Schöpfung beginnt.

Wozu hat uns Gott geschaffen?
Wie ist die Sünde in die Welt gekommen?
Usw.

Wie wollen die Menschen den Sühnetod am Kreuz verstehen, wenn sie nicht wissen woher die Sünde kommt und wie sie in die Welt kam?
Wie sollen die Menschen wissen was es bedeutet mit Gott versöhnt zu sein, wenn sie nicht wissen was für eine Gemeinschaft der Mensch mit Gott verloren hat?
Wie sollen die Menschen Jesus Christus als den versprochenen Erlöser begreifen, wenn sie Gottes Versprechen am Anfang nicht kennen.
Usw.

Weiter geht Ken Ham auch auf folgende Probleme ein:
Die Gemeinden sind damit die beschäftigt die Auswirkungen der Evolutionstheorie zu bekämpfen, anstatt die Evolutionslehre an sich.

Es gibt Christen, Gemeinden, Bibelschulen und andere Werke, die passen sich dem Evolutionsgedanken an und versuchen ihn in Einklang mit der Bibel zu bringen.
Sie sehen den Anfang der Bibel als eine Metapher, eine bildliche Darstellung, ein Sinnbild oder als ein Gleichnis. Aber nicht als einen wortwörtlichen geschichtlichen Bericht.

Diese Denkweise verursacht aber einen großen Schaden, den Ken Ham auch näher beschreibt.

Gegen Ende des Buches gibt es aber ein ganzes Kapitel voller ermutigender Zeugnisse, wie Menschen, durch die Schöpfungslehre und der Aufklärung was die Evolution wirklich ist, zum Glauben gefunden haben.

 

Erhältlich ist dieses Buch hier:

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