Entstehung des Lebens durch chemische Zufälle?

Würdig bist du, o Herr, zu empfangen den Ruhm und die Ehre und die Macht; denn du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen sind sie und wurden sie geschaffen! (Offenbarung 4,11; SCH2000)

 

Für ein kompliziertes, vielschichtiges und aus mehreren Teilen bestehendes System braucht es Intelligenz oder auch Information.

Eine Boeing 747 besteht ungefähr aus 4,5 Millionen flugunfähigen Teile.

Quelle: Meutia Chaerani / Indradi Soemardjan http://www.indrani.net | CC BY-SA 3.0 Unported

Aber wenn diese durch intelligente Mitarbeiter konstruiert und richtig zusammen gebaut werden, dann kann es fliegen, sobald es von einem Piloten (Mensch oder Software/Computerprogramm) gesteuert wird.

Es ist klar: Das Flugzeug wurde konstruiert und hat einen Schöpfer.

Noch komplizierter als ein Flugzeug ist die menschliche Zelle.

Quelle: Kelvinsong, Beschreibung selbst eingefügt | CC0 1.0 Universal

Früher dachte man, dass die Zelle nur wie ein kleines Stück Pudding wäre.

Mit Hilfe des Elektronenmikroskops wissen wir mittlerweile, dass die Zelle, mit ihren tausenden verschiedenen Proteinen, komplizierter und vielschichtiger als dieses Flugzeug oben ist.

 

Kann eine Zelle, kann Leben, von selbst entstehen?

Was besagt das Modell der Evolution?

    • Die Erde entstand vor etwa 4,6 Milliarden Jahren.
    • In der „Ursuppe“ entstanden Chemikalien.
    • Die Chemikalien reagierten miteinander, so entstanden Moleküle.
    • Vor etwa 3.5 Milliarden Jahren verbanden sich die Moleküle und bildeten eine lebende Zelle.

Zeit plus Chance = Leben?

1953 gab es ein Experiment von Miller das zeigen sollte, dass die Bausteine des Lebens, wie Aminosäuren, unter den Bedingungen entstehen konnten, wie bei einer auf Annahmen beruhenden frühen Erdatmosphäre, etliche Millionen Jahre nach dem Urknall als das Leben noch am Entstehen war.

Quelle: Xerxes2k | CC BY 2.5 Generic

In der Apparatur bewegten sich Gase im Kreis. Dann sollte eine chemische Reaktion hervorgerufen werden. Dies versuchte man, indem Funken, die Blitze darstellen sollten, Energie zu den Gasen beisteuerten.

Das Experiment erzeugte zwar organische Verbindungen, sowie Aminosäuren, die die Bausteine von Proteinen (Eiweiße) bilden.

Auch wenn dieses Experiment sehr positiv dargestellt wird, gibt es doch Probleme, was die Ausgangsbedingungen angeht.

    1. Als Ausgangsmaterial für dieses Experiment wurde u.a. Methan verwendet. In Sedimenten (Urgestein) gibt es aber kein Methan.
    2. Das Experiment enthält keinen Sauerstoff. Aber alle „alten“ Gesteine enthalten Sauerstoff.
    3. Das Ergebnis ist ein Reinfall. Man erhielt zwar linksdrehende Aminosäuren aber auch rechtsdrehende. Und rechtsdrehende kann man für den Aufbau von Proteinen, den Grundbausteinen für Leben nicht gebrauchen.

Diese Aminosäuren bildeten aber nur 2 % inmitten von Teer (85 %), das giftig und gefährlich für das Leben ist!

Experiment fehlgeschlagen!

 

Das „Problem“ mit dem Sauerstoff

Sauerstoff kann ein giftiges Gas sein. Es lässt organische und nicht-organische Substanzen oxidieren. Ein Auto kann rosten und ein Apfel kann schlecht werden. Für Organismen, die gegen Sauerstoff keinen Schutz entwickelt haben, ist Sauerstoff tödlich.

Wenn die Atmosphäre Sauerstoff enthält, kann kein Leben entstehen. Aber ohne Sauerstoff gibt es auch kein Leben.

Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass die Erde jemals eine sauerstofffreie Atmosphäre hatte.

Auch haben geologische Analysen von den ältesten bekannten Gesteinen ergeben, dass der Sauerstoffgehalt in der frühen Atmosphäre viel höher als bisher angenommen gewesen sein muss.

Es ist eher sogar so, dass die ältesten Gesteine der Erde Beweise enthalten, dass sie in einer sauerstoffhaltigen Atmosphäre gebildet wurden.

Es ist also ein Wunder, wenn unter Sauerstoff Leben entstehen konnte.

 

Das „Problem“ mit den Aminosäuren

Quelle: Unbekannt Vektor: πϵρήλιο | Public Domain Mark 1.0

Es gibt links- oder rechtsdrehende Aminosäuren, die auch linkshändige oder rechtshändige Aminosäuren genannt werden.

Für den Aufbau von Proteinen, die für das Leben notwendig sind, kommen nur die linkshändigen Aminosäuren (L-Aminosäuren) in Betracht.

Könnte dies von alleine durch Zufall entstehen?

In der Natur gibt es Hunderte verschiedener Aminosäuren. In Lebewesen werden jedoch nur 20 davon verwendet, die übrigen werden nicht genutzt.

Aber stellen wir uns jetzt einmal vor, wir hätten einen riesigen Pool, der nur die richtigen 20 verschiedenen Arten von Aminosäuren enthält.

Wir groß ist die Chance, dass die richtige L-Aminosäure an erste Stelle kommt? Das ist eine 1:20 Chance.

Nun haben wir die erste L-Aminosäure an der ersten Stelle.

Wie groß ist die Chance, dass die richtige L-Aminosäure an die zweite Stelle kommt?

Das ist wieder eine 1:20 Chance.

Jetzt müssen aber für beide Multiplizieren. Für 2 Aminosäuren in der richtigen Reihenfolge haben wir also eine 1:400 Chance (1:20 x 1:20 = 1:400).

Wir groß ist die Chance, dass die richtige L-Aminosäure an die dritte Stelle kommt?

Das ist wieder eine 1:20 Chance.

In der richtigen Verbindung mit den ersten Zwei, haben wir 1:400 mal 1:20 = 1:8000.

Eine 1:8000 Chance ist mit folgendem Beispiel zu vergleichen:

Das wäre so, als hätten wir eine Kiste voll mit 8000 blauer Spielchips und mitten drinnen einen Spielchip, der gelb ist. Ich müsste nun mit verbundenen Augen hinein greifen und den gelben Chip ziehen.

Wir sind aber erst bei 3 L-Aminosäuren an der richtigen Stelle. Nun ist die kleinste Proteine aber mindestens 100 L-Aminosäuren lang und die Kette muss die richtige Reihenfolge haben.

Also haben wir 1:20100 = 1:10130

Das sieht dann wie folgt aus, wenn es ausgeschrieben wird:

Quelle: selbst erstellt

Und das nur für ein einfaches Protein.

In jeder Zelle gibt es Hunderte verschiedener Proteine, und jedes hat seine eigene Aufgabe und seinen besonderen Aufbau.

Es gibt Proteine, die bei denen müssen 400 Aminosäuren in der richtigen Reihenfolge vorliegen.

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit durch Zufall eine lebende Zelle zu erhalten?

Wir brauchen für die verschiedensten Bereiche einer Zelle die entsprechenden Proteine. Wir brauchen Proteine z.B. für

– die Zellmembran, die Haut der Zelle
– den Golgi-Apparat
– den Zellkern oder
– das Lysosom

Quelle: Kelvinsong, Beschreibung selbst eingefügt | CC0 1.0 Universal

Hier eine Zellmembran:

Quelle: LadyofHats | Public Domain Mark 1.0

Dr. Fred Hoyle war Astronom und Mathematiker. Er hat eine Berechnung durchgeführt, nachdem er sich durch ein Elektronenmikroskop eine Zelle angeschaut hat und gesehen hat, wie kompliziert diese ist.

Und er hat alle Proteine in seine Berechnung einbezogen. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Zelle durch Zufall entsteht ist 1:1040 000!

Hinzu kommt noch die Abwesenheit von rechtsdrehenden Aminosäuren, Sauerstoff und UV-Strahlung.

1:1040 000 ist eine sehr hohe Zahl.

Wie viele Sekunden gibt es in 20 Mrd. Jahren?

Es sind 6,32 x 1017 Sekunden in 20 Mrd. Jahren!

Die 1017 reichen nicht annähernd an die 1:1040 000 ran.

Das wäre so, als würdest du die gesamte Erde mit einer 7 Meter dicken Schicht von schwarzen Ameisen füllen. Inmitten dieser schwarzen Ameisen, würde sich irgendwo eine rote befinden. Diese eine rote Ameise müsste dann mit nur einem Versuch herausgezogen werden.

 

Fred Hoyle sagte:

„Die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung des Lebens aus toter Materie ist eins zu einer Zahl mit 40.000 Stellen … Diese Zahl ist groß genug, Darwin und die gesamte Evolutionstheorie zu Grabe zu tragen. Es gab keine Ursuppe, weder auf diesem Planeten noch irgendwo anders; wenn das Leben folglich nicht durch einen Zufallsprozess entstand, muss es das Produkt einer zielgerichteten Intelligenz sein.“ 1

 

Es braucht Intelligenz und Information

Angenommen, ich hätte alle Teile für einen Computer zusammen.

Quelle: mage created by Gustavb | CC BY-SA 3.0 Unported

Ohne Software würde mir alles nichts nützen. Die Software enthält Informationen, wie und auf welche Weise der Computer funktioniert.

Die Information, die Lebewesen benötigen, heißt DNS und sie ist die Sprache des Lebens.

Aminosäuren sind nicht fähig, sich in irgendwelchen Reihenfolgen selbst anzuordnen. Dafür braucht es DNS.

Woher kommt Information?

Das Leben kann nicht durch chemische Zufälle entstanden sein, also muss ein Schöpfergott existent sein.

 

Zusammenfassung der wichtigsten Hauptpunkte:

    1. Komplexe Systeme, die nicht vereinfacht werden können, müssen einen „Schöpfer“ haben. Oder man nimmt die Chance 1:1040 000.
    2. Die Genetik hat gezeigt, dass DNS-Information speichert; und das macht die Evolutionstheorie unmöglich, die Existenz Gottes aber logischer.
    3. Der Atheismus ist eine „religiöse“ Weltsicht. Er glaubt entschieden, dass alles durch eine Explosion im Nichts entstanden ist und dass das Leben sich durch Zufall und ganz von selbst entwickelt hat – trotz der Wissenschaft und der Unwahrscheinlichkeiten, die diesem Glauben entgegenstehen. Er ist wissenschaftlich unhaltbar!

 

Dieses Thema gibt es intensiver als Vortrag auf DvD von Helmut Welke mit dem Titel: „Atheismus und die Entstehung des Lebens“

Er ist Bestandteil eines 6er Packs auf USB-Stick, der günstig beim Jeremia Verlag bestellt werden kann:

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Weitere Informationen

 

(Sir Fred Hoyle, zitiert in Lee Elliot Major, “Big enough to bury Darwin”. Guardian (UK) education supplement, Thursday August 23, 2001; education.guardian.co.uk/higher/physicalscience/story/0,9836,541468,00.html.) Zurück zum Zitat

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